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Umtriebiges Oberding

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Aufwärts, wie hier mit dem Maibaum von Notzing, ging es für die ganze Gemeinde Oberding.  Foto: Seidel
Aufwärts, wie hier mit dem Maibaum von Notzing, ging es für die ganze Gemeinde Oberding. Foto: Seidel

Oberding - Schulneubau und Nahwärmeversorgung, Baugebiete und Gewerbesteuereinnahmen im zweistelligen Bereich: In Oberding geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende.

Auf ein „umtriebiges Jahr mit vielen Projekten und Höhepunkten“ hat Bürgermeister Helmut Lackner in der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres zurück geblickt. In 21 Sitzungen wurden übers Jahr im öffentlichen Teil 251 Tagesordnungspunkte abgehandelt, viele davon mit Unterpunkten, und 130 Punkte im nichtöffentlichen Teil. Dafür habe es heuer weniger Ausschusssitzungen gegeben, so Lackner. „Denn wir haben lieber gleich den ganzen Gemeinderat in die Entscheidungen eingebunden.“

Die Mühe habe sich gelohnt, zumal sich die Wirtschaft „nach der Delle 2008“ so rasch erholt habe. In Oberding heiße dies, dass man nach einem Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen von 35 bis 40 Prozent wieder auf das Niveau von neun bis zehn Millionen Euro klettere. „Hoffentlich auch 2011“, wünscht sich Lackner, „denn bei der Kreisumlage heißt es ordentlich Steuern einzunehmen, um nicht die Rücklagen anknabbern zu müssen“.

Zur Wirtschaftsentwicklung trugen Gemeinde und Gremium bei. So wurden 72 Bauanträge abgesegnet und die Baugebiete Oberding-Nord, Lohfeld IV und Notzing südlich der ED 7 fertiggestellt. Auch die Infrastrukturmaßnahmen können sich sehen lassen. Beim FC Schwaig wurde ein Baseballfeld errichtet, der TuS Oberding bekam eine Zaunanlage, einige Schützenvereine elektronische Schießstände und die Feuerwehr Oberding ein Logistik-Fahrzeug.

Im Kinderhaus Schwaig wurde eine weitere Krippengruppe eingerichtet. Die ist zwar, wie der Kindergarten, bereits voll belegt, berichtete Lackner. „Bisher haben diejenigen, die einen Platz brauchen, aber auch einen bekommen.“ Das Seniorenzentrum ging in Planung. Die Phase I, die Betreuung zu Hause, soll bereits im Frühjahr starten, betreutes Wohnen und Pflegeplätze kommen auf das Reißbrett. Als Höhepunkt hob Lackner den Um- und Anbau der Hauptschule hervor. Zwar sei im Außenbereich noch einiges zu tun, „dank intensivem Einsatz gelang jedoch das Kunststück, den Zeitrahmen von nur einem Jahr einzuhalten“.

Auch die Errichtung einer Nahwärmeversorgung für den Ort bereitet dem Bürgermeister Freude. Die Leitungen seien bereits bis Lohfeld IV verlegt, und es gebe zahlreiche weitere Interessenten. Der Anschluss mit Kosten von 6500 Euro, die bezuschusst werden, lohne sich bei Neubauten ebenso wie bei älteren Häusern, da der Wärmefaktor verbessert werde, erklärte Lackner. Hier machte er noch Werbung in eigener Sache, denn die Versorgung durch Abwärme der Firma Berndt liegt in der Hand der kommunalen Baugesellschaft Gemo-Bau.

gse

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