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Umzug auf eine Brachfläche: Auf dieses Areal des früheren Eisen Schmid am Erdinger S-Bahnhof wird die Agentur für Arbeit umziehen – in Container. Dafür wurde eine neue Adresse geschaffen – Dorfener Straße 14.

Umzug in Container

Agentur für Arbeit erhält Kündigung

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Den angespannten Immobilienmarkt bekommt nun auch die Agentur für Arbeit zu spüren. Der Mietvertrag für das Anwesen an der Freisinger Straße 67 hat der Eigentümer gekündigt. Das Arbeitsamt zieht an den S-Bahnhof um – vorerst in Bürocontainer.

Erding - Was haben das bayerische Umweltministerium und die Agentur für Arbeit gemeinsam? Sie finden in Erding keine geeigneten Büroräume. Die neue Lebensmittelbehörde, die eines Tages in der Kreisstadt ihren Sitz haben soll, ist zu Monatsbeginn in einen großen Bürokomplex in Schwaig gezogen. Anfang Januar muss auch die Agentur für Arbeit umziehen. Sie war bisher nur Mieter in den Räumen an der Freisinger Straße. Der Vertrag, der bereits in diesem Sommer ausgelaufen wäre, wurde schon einmal verlängert, weil die BA nicht fündig wurde.

Im Januar ist definitiv Schluss, auch wenn die Bundesbehörde in der Herzogstadt nach wie vor auf der Suche ist. Daher geht es vorerst in ein Interims-Quartier. Auf der Lagerfläche des früheren Eisen Schmid werden Bürocontainer aufgestellt. „Ende Januar ziehen wir um, ab Februar sind wir dann in den neuen Räumen“, berichtet Christine Schöps von der Arbeitsagentur in Freising. Dafür sei eine eigene Adresse geschaffen worden – Dorfener Straße 14. Schöps kann den Modulen an diesem Standort auch etwas Gutes abgewinnen: „Wir liegen dann noch zentraler und sind auch für Kunden ohne Auto, die mit dem Zug kommen, bestens erreichbar.“

Betroffen sind ihren Angaben zufolge 35 Mitarbeiter, die Arbeitslose betreuen, aber auch Unternehmen mit neuen Beschäftigten versorgen. Rund 1000 Quadratmeter benötigt die BA. „Von der neuen Adresse abgesehen, wird sich nichts ändern. Mitarbeiter und Zuständigkeiten werden die gleichen sein“, versichert Schöps. Auch die Barrierefreiheit sei gesichert. Um Vertraulichkeit und Datenschutz zu gewährleisten, handle es sich vor allem um Einzelbüros.

Ob und wie lange es während des Umzugs zu Einschränkungen kommt, kann Schöps noch nicht sagen. Das gilt auch für die Frage, wann eine dauerhafte Lösung gefunden wird. Der Semptpark in Aufhausen positioniert sich zunehmend als Standort für Büroflächen. Dort sind aber weder das Umweltministerium noch die Agentur fündig geworden. Und der Fliegerhorst wird erst nach 2021 frei.

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