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Lisa (9) und Martin (7) ganz nah bei Barack Obama

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Von: Hans Moritz

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Lisa (9) und Martin (7) Bachmaier aus Wartenberg begrüßten US-Präsident Barack Obama. © dpa

Wartenberg - Große Ehre: Lisa (9) und Martin Bachmaier (7) durfen US-Präsident Barack Obama in Wartenberg begrüßen. Die Begegnung wurde zu einer ganz besonderen.

An der Marie-Pettenbeck-Schule in Wartenberg sind sie so gefragt wie Fernsehstars: Martin und Lisa Bachmaier hatten die große Ehre und das einmalige Erlebnis, US-Präsident Barack Obama persönlich kennen zu lernen. Die Neunjährige und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder, beide Mitglieder bei den Wartenberger Trachtlern, waren ausgewählt worden, mit Ministerpräsident Horst Seehofer den mächtigsten Mann der Welt am Flughafen zu begrüßen – direkt an der Airforce One.

Es sind die Enkel von Trachtler-Vorsitzendem Sepp Korber, der von der Staatskanzlei um Unterstützung bei der Willkommens-Zeremonie am Moos-Airport gebeten worden war. Der vielleicht größte Tag im Leben von Lisa und Martin begann am Sonntag um 3 Uhr früh: aufstehen, Zähne putzen, Frisur machen, und dann ab zum Flughafen.

Ratsch mit Seehofer und Obama

„Als wir auf dem Vorfeld standen, war die Maschine noch gar nicht da“, erzählt der Siebenjährige. Da blieb Zeit für einen Ratsch mit Seehofer. Kurz vor halb sieben schwebte die blau-weiß lackierte Boeing dann ein – Lisa und Martin waren aufgeregt, wie sie beide versichern. „Dann ging die Tür auf, und der Herr Obama kam die Treppe runter“, erzählt Martin. Seine Schwester überreichte einen Blumenstrauß. „Er hat uns gefragt, wie wir heißen und wie alt wir sind. Und das alles auf Englisch. Zum Glück war eine Frau zum Übersetzen dabei“, berichtet die Neunjährige.

Danach durften sie noch zuschauen, wie Obama in einem großen Helikopter in Richtung Elmau davon flog. Für Martin ist klar: „Meine Hände wasch’ ich nimmer, bis ich 18 bin“, versichert er. Seine Schulkameraden hätten sich ihm als Diener empfohlen. Auch Lisa hatte ohne Frage das tollste Ferienerlebnis. „Einige wollten eine Kopie vom Foto von uns und dem Präsidenten.“ Die Neunjährige erzählt: „Wir waren nervös, aber es war ein ganz tolles Erlebnis.“

Hans Moritz

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