Verkaufsoffene Sonntage

Geschäftsleute haben Weckruf gehört

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Erding - Ardeo und Gewerbeverein wollen mehr als den einen vom Stadtrat bislang genehmigten verkaufsoffenen Sonntag.

Die Entscheidung des Stadtrates, heuer vorerst nur einen verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt zu erlauben, lässt die Händler-Interessengemeinschaft Ardeo aktiv werden. Ihr Vorsitzender Dieter Gerlspeck, Inhaber des gleichnamigen Sportgeschäfts an der Langen Zeile, sagt: „Einige sind jetzt wachgerüttelt. Ich verstehe die Entscheidung ganz deutlich als Auftrag, den wir auch gleich anpacken.“

Sein Ziel ist es, den für 10. April geplanten, aber bislang noch nicht genehmigten verkaufsoffenen Sonntag anlässlich des großen Kinderflohmarkts in der Innenstadt zu sichern. Schließlich sei in vielen Geschäften die Personalplanung dafür bereits angelaufen und Ware eingekauft worden. Gerlspeck ist überzeugt: „Wir werden ein attraktivitätssteigerndes Konzept auf den Tisch legen.“ Er kündigte an, der Kinderflohmarkt werde so frequentiert sein, dass die Geschäfte öffnen müssen.

Schließlich sei der Flohmarkt, der als größter seiner Art in Bayern beworben wird, ein „Ardeo-Kind“. Die Finanzierung laufe ausschließlich über die Interessengemeinschaft, stellte Gerlspeck klar. Sie trage die Kosten, etwa für die Straßensperren und Werbung.

Der Ardeo-Vorsitzende will nicht nur Mitglieder aktivieren, sondern auch Händler miteinbeziehen, die bislang nicht bei Ardeo vertreten sind. „Es ist die Chance zur verstärkten Mitarbeit aller.“ So schnell wie möglich soll es ein Treffen geben. Die Zeit drängt. Denn das Konzept muss noch von der Stadt abgesegnet und der Regierung von Oberbayern vorgelegt werden.

Für eine enge Zusammenarbeit der Verbände spricht sich auch Dirk Urland, 2. Vorsitzender des Gewerbevereins Erding, aus. Um der Stadt zu beweisen, dass die verkaufsoffenen Sonntage gewollt und nötig seien. Urland hält die Entscheidung des Stadtrats, den einzigen bislang genehmigten verkaufsoffenen Sonntag am 5. Juni nur der Innenstadt vorzubehalten, „für sehr bedenklich. Hier wurde die einzigartige Chance vertan, die im Stadtrat proklamierte Gleichstellung der Innenstadt mit den Gewerbegebieten auch in die Tat umzusetzen“. zie

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