Wie funktioniert das eigentlich mit der Demokratie und dem Parlamentarismus? Antworten auf diese Fragen suchten die jungen Studierenden der Kinder-Unibei ihrem Besuch im Bayerischen Landtag.
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Gruppenbild mit Abgeordneter: Die „Studenten“ der VHS-Kinder-Uni nahmen mit Leiterin Eleni Lehner (hinten, 6. v. l.) das Rednerpult mit Präsidium im Landtag in Beschlag. Da musste sogar Ulrike Scharf am Mikrofon Platz machen.

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Kinder-Uni der Volkshochsschule besucht den Landtag

  • vonRedaktion Erding
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Wie funktioniert das eigentlich mit der Demokratie und dem Parlamentarismus? Antworten auf diese Fragen suchten die jungen Studierenden der Kinder-Unibei ihrem Besuch im Bayerischen Landtag.

Erding/München – Wie funktioniert das eigentlich mit der Demokratie und dem Parlamentarismus? Antworten auf diese Fragen suchten die jungen Studierenden der Kinder-Uni der Volkshochschule Erding bei ihrem Besuch im Bayerischen Landtag in München. Eingeladen hatte die Mädchen und Buben CSU-Stimmkreisabgeordnete Ulrike Scharf.

Nach einem Film über das Maximilianeum durften die Kinder im Plenarsaal auf der Regierungsbank Platz nehmen. Für jeden fand sich ein Amt. Zum Glück war an diesem Tag die Sitzung des Plenums früher zu Ende, sodass die Kinder selbst über die Länge der Ferien, die Autobahn bei Dorfen und den Ausstieg aus der Atomkraft debattieren konnten.

Mit Unterstützung Scharfs, die vom Platz der Stenografen aus die Landtagspräsidentin bei der Auswahl der Redner unterstützte, meldeten sich die Minister, Fraktionsvorsitzenden und eine Sachverständige zu Wort. Sollen die Ferien verkürzt oder verlängert werden? Mit der Aussicht auf mehr Freizeit würden die Inhalte der Lehrpläne überdacht werden müssen, um den Stoff zu schaffen. Bei kürzeren Ferien würde die benötigte Zeit für die Vorbereitungen von Schulaufgaben und Umsetzung von Projekten fehlen. Ähnlich kontrovers wurden auch die anderen Themen diskutiert. Die Kinder lernten dabei, dass es (nicht nur) in der Politik keine einfachen Lösungen gibt und fast immer Kompromisse erforderlich sind.

Eleni Lehner, Gründerin und Leiterin der Kinder-Uni, berichtete, dass die Debatte auf der Heimfahrt weiterging. Ein gutes Zeichen für die Demokratie.

red

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