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Rosen und Zeugnisse gab es für die Krankenpflegehelfer. Ihnen gratulierten Klinik-Vorstand Sándor Mohácsi, 3. Landrätin Gertrud Eichinger und Pflegedirektorin Gertrud Friess-Ott sowie Bildungszentrums-Leiter Michael Gügel mit einigen L ehr- und Verwaltungskräften der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe in Erding,

Abschlussfeier 

Viel Lob für die Krankenpflegehelfer

Erding- 13 frischgebackene Krankenpflegehelfer sind in Erding verabschiedet worden. Die meisten setzen ihre Ausbildung fort und leisten wertvollen Dienst am Menschen.

„Um einen Menschen zu heilen, braucht es einen Menschen.“ Mit diesem afrikanischen Sprichwort eröffnete 3. Landrätin Gertrud Eichinger die Feierlichkeiten zur Übergabe der Abschlusszeugnisse an die Absolventen des 46. Ausbildungsjahrgangs der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Klinikum Erding. „Sie haben sich für eine verantwortungsvolle Aufgabe entschieden“, sagte Eichinger, „denn Sie tun einen Dienst am Menschen“.

Ihrer Einschätzung nach hätten die Absolventen einen Beruf mit Zukunft gewählt, denn die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland werde sich aktuellen Schätzungen zufolge von heute 2,4 Millionen auf mehr als 4 Millionen Menschen in den nächsten 35 Jahren nahezu verdoppeln. „Im vergangenen Jahr haben Sie sich mit großem Engagement Wissen für die Pflege der Patienten angeeignet“, lobte Eichinger die Krankenpflegehelfer: „Sie können jetzt für sie da sein.“

Auch Klinik-Vorstand Sándor Mohácsi gratulierte den Absolventen: „Jetzt ist eine Zeit der Freude und des Stolzes.“ Von den 13 Schulabgängern machen elf nun mit der dreijährigen Ausbildung zum Krankenpfleger weiter, neun von ihnen in der Erdinger Berufsfachschule.

Pflegedirektorin Gertrud Friess-Ott berichtete, dass der von den Absolventen gewählte Beruf ihre ganze Persönlichkeit fordern würde: „Ihr müsst viel geben, aber Ihr bekommt dafür umso mehr Vertrauen und Wertschätzung von den Patienten zurück.“

Auch Michael Gügel, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheitsberufe, gratulierte den Schulabgängern zur bestandenen Ausbildung: „Hut ab vor den Leistungen, die Sie erbracht haben.“ Er machte ihnen aber klar, dass sie mit diesem Abschluss erst einen Überblick über die Bandbreite der pflegerischen Aufgaben bekommen hätten: „Pflege lernen“, wie er es bezeichnete, würde man erst in der Berufspraxis.

Mit den insgesamt 1600 Theorie- und Praxisstunden, die die Absolventen im Rahmen ihrer Ausbildung geleistet haben, hätten sie aber laut Eichinger bereits „einen Meilenstein für Ihre berufliche Karriere gesetzt“.

Die besten Absolventen waren Martin Hundert mit einem Notenschnitt von 1,6 sowie Nicole Heidinger und Melanie Werner (jeweils 1,8).

Alle Absolventen:

Furkan Alpay, Adel Dzinic, Nicole Heidinger, Martin Hundert, Max Kaiser, Marvin Lange, Irman Mackic, Mariela Nowack, Emanuela Orsolic, Liantsoa Randriamahafinaritra, Abdulgani Sulejmanovic, Melanie Werner und Mahad Yasin. (Eva Eichinger)

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