In niedlicher Optik kommt das Handyspiel „Viral Days“ daher. Die Spieler kämpfen gegen gegen ein Virus á la Corona, schicken Infizierte in häusliche Quarantäne und sorgen für Nachschub an Schutzmasken. Wenn der Gamer nicht eingreift, verbreitet sich das Virus weiterhin und infiziert die Bewohner der virtuellen Stadt. Screenshot.
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In niedlicher Optik kommt das Handyspiel „Viral Days“ daher. Die Spieler kämpfen gegen gegen ein Virus á la Corona, schicken Infizierte in häusliche Quarantäne und sorgen für Nachschub an Schutzmasken. Wenn der Gamer nicht eingreift, verbreitet sich das Virus weiterhin und infiziert die Bewohner der virtuellen Stadt. Screenshot.

Erdinger Software-Unternehmen entwickelt Corona-Handyspiel

Virtuell gegen das Virus

  • VonMayls Majurani
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Das Erdinger Unternehmen Smart-Byte hat ein neues Spiel für Apple- und Android-Geräte entwickelt: Viral Days. Der Spieler muss zusehen, dass das Infektionsgeschehen in einem kleinen fiktiven Dorf unter Kontrolle bleibt.

Erding – Maske tragen, Abstand halten und unter Umständen in Quarantäne gehen. So funktioniert aktuell das alltägliche Leben. Und so funktioniert auch das neue Spiel „Viral Days“, das seit Mitte Dezember für Apple- und Android-Geräte verfügbar ist. Entwickelt hat es das Erdinger Unternehmen Smart-Byte.

Entwickelt wurde das Spiel in Erding. Mario Heubach (Bild links), Geschäftsführer des Software-Entwicklers Smart-Byte, hat dafür neun Monate am Computer gesessen.

In „Viral Days“ geht es darum, das Infektionsgeschehen in virtuellen Kleinstädten unter Kontrolle zu halten. Der Spieler kümmert sich darum, dass die Bevölkerung genug Masken hat und diese auch trägt. Infizierte müssen in häusliche Quarantäne geschickt und Menschenansammlungen aufgelöst werden.

„Das Augenmerk liegt darauf, wie man sich während so einer Pandemie verhalten soll oder muss“, erklärt Mario Heubach, Gründer und Geschäftsführer von Smart-Byte. „Das hat auch einen spielerischen Lerneffekt“, ist er sich sicher. Damit das Spielgeschehen leicht verständlich ist, setzt das Spiel auf einfache Grafiken. Die Spieloberfläche erinnert ein bisschen an alte Gameboy-Spiele.

Nur freiwillige Werbung: Keine Pop-up-Videos zwischen den Levels

„Wir wollten die Spieler nicht dauernd an die Dramatik der Situation erinnern“, erzählt Heubach. „Vielmehr haben wir simple und süße Figuren und übersichtliche Grafiken, damit es Spaß macht.“ Diese vereinfachte und optisch niedliche Simulation soll im Idealfall zu einer positiveren Einstellung zu den Corona-Regeln im Alltag führen, so Heubach.

Werbung beinhaltet das Spiel nur auf freiwilliger Basis. „Man kann sich Videos anschauen und Extra-Punkte gewinnen. Man kann aber auch darauf verzichten“, versichert der Entwickler.

Die Entwicklung des Spiels hat neun Monate gedauert, erzählt Heubach. Entwickelt hat Heubach das Spiel im Auftrag des Pullacher Software-Unternehmens Quizista. Aktuell gibt es 25 Levels, es sollen aber weitere folgen. Heubach: „Wir müssen erst abwarten, wie das Spiel angenommen wird. Wir planen aber schon weitere Levels und auch neue Features.“

Viral Days

Das Corona-Computerspiel gibt es zum kostenlosen Download für Android-Mobilgeräte sowie iPhones und iPads im jeweiligen App-Store.

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