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Tanzen zum Finale im Bauernhausmuseum
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Volksmusiktage Erding

Weiß-blaue Behaglichkeit in allen Gassen

Volksmusik in der ganzen Stadt: Drei Tage lang wurde Brauchtum in Erding gelebt – von der Grundschule über die Gasthäuser, Kirchen, Bauernhausmuseum bis zum Seniorenheim.

Erding Von Jägern, verwegenen Burschen, Sennerinnen, feschen Wirtinnen und der Liebe zum Dialekt: Bei den Volksmusiktagen, die in Gasthäusern, am Kleinen Platz und beim Bauernhausmuseum stattfanden, wurde Brauchtum lebendig. Tanz, Gesang und Instrumentalmusik verbanden sich mit lockerer Geselligkeit. Die dreitägige Veranstaltung der Stadt Erding brachte die Leute zusammen. Volksmusik war in den sonntäglichen Gottesdiensten in der Kirche zu hören. Dass Volksmusik auch dazu da ist, um spontan mitzumachen, zeigte sich beim Volksliedersingen mit den Grundschulkindern und im Heiliggeist-Stift Seniorenheim mit Lehrern der Kreismusikschule.

Der Hoagarten am Freitagabend fand im Weißbräu-Saal statt. Durch den Abend führte Franz Xaver Reiser mit Anekdoten, Geschichterln und Gedichten, in denen die Sehnsucht nach der guaden, oiden Zeit, weißblaue Behaglichkeit, der Stolz auf die bairische Tradition und die unverstellte Mundart ihren Platz hatten. Frischauf musizierte die Edelweiß Blos mit kernigem Schwung. Es sangen die Gessler-Buam und die Herzkirsch-Dirndl von regionalen Eigenarten, dem bodenständigen Leben auf dem Land, der Liebe und ihren Tücken. Feine Volksmusik war von der Familienmusik Schirmer zu hören. Volltönende Blasmusik belebte am Samstagvormittag den Kleinen Platz. Es spielte ein KMS-Ensemble, das Dirigent Kurt Müller extra für diesen Tag zusammengestellt hatte.

Am Samstagabend waren die Gruppen „Zechfreistil“ und die Sunnseitn Tanzlmusi zu Gast im Erdinger Weißbräu. Knöpf und Pfeiferl sowie die Bucha Saitnschinder unterhielten das Publikum im Langengeislinger Gasthof Pfanzelt. Die drei Gottesdienste in der Altenerdinger Kirche Mariä Verkündigung, in St. Martin in Langengeisling und in St. Vinzenz in Klettham gestalteten Maria Schirmer und der Ardinger Dreigsang, der Glonnauer Dreigsang und der Moosinninger Dreigsang.

Kräftig das Tanzbein geschwungen wurde zum Finale bei herrlichem Frühsommerwetter am Bauernhausmuseum mit dem Tanzmeister-Duo Helga und Roland Lipka. Hier konnte das Publikum von Station zu Station ziehen, den verschiedenen Musikgruppen zuhören, kunsthandwerkliche Kreationen bewundern, in idyllischer Biergartenatmosphäre die Seele baumeln lassen und feines Bauernhofeis der Familie Stangl aus Hörlkofen genießen. Hier musizierten die Maschant-Tanzlmusi, der Ardinger Dreigsang, der Buchsbaumer Zwoagsang, die Eicherloher Sänger und die Edelweiß Blos. Mit dabei war auch der Trachtenverein Edelweiß-Stamm Erding.

(Vroni Vogel)

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