Lawinenabgänge in den Chiemgauer Alpen - verschüttete Personen vermutet

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Im Bauernhausmuseum als Kulisse wird das Freilichtstück „Madam Bäurin“ gespielt. Unser Probenfoto zeigt den Blick auf das Markttreiben.

Volksspielgruppe Altenerding 

Madam Bäurin kurz vor dem großen Auftritt

Das Freilichtspiel „Madam Bäurin“ der Volksspielgruppe Altenerding feiert morgen Abend Premiere. Da die Nachfrage nach Karten groß ist, wird es eine Zusatzvorstellung geben.

Erding – Die Volksspielgruppe Altenerding ist derzeit in der heißen Phase. Schon am morgigen Donnerstag feiert ihr diesjähriges Freiluftstück „Madam Bäurin“ Premiere im Bauernhausmuseum. Noch während die letzten Proben laufen, kam dieser Tage die Meldung, dass es wegen der großen Kartennachfrage eine Zusatzvorstellung am Donnerstag, 13. Juli, geben wird.

Zehn Vorstellungen also, die jeweils an Donnerstagen, Freitagen und Samstagen als Freilichtstück auf dem Gelände des Bauernhausmuseums aufgeführt werden. Etwa 300 Plätze stehen den Zuschauern auf überdachter Tribüne in diesem einzigartigen Ambiente zur Verfügung. Dem Ort, an den Regisseurin Manuela Schieder bei der Lektüre von Madam Bäurin, geschrieben 1918 von Lena Christ, sofort dachte, wie sie erzählt. Hier, und nur hier, würde das Stück seine absolut authentische Umsetzung finden – davon ist auch Renate Eßbaumer überzeugt. Die Zusammenarbeit der beiden funktioniert perfekt: Zwei Regisseurinnen, ein Gedanke.

Das zeigt sich nicht nur in den gemeinsamen Ideen zum Bühnenbau, der sich für das Publikum wie eine aufgeschnittene Puppenstube präsentiert und für den Werner Frankenbach besonderer Dank gebührt. Vor allem in den Proben wird klar, wie gut die beiden Regisseurinnen und ihre Darsteller aufeinander eingespielt sind.

Begonnen haben die Proben im April, seit gut einer Woche finden sie bis zur Premiere allabendlich statt. Eine besondere Herausforderung generell bei der Inszenierung eines Theaterstücks ist die Vergabe der Rollen. Doch auch hier beweisen Eßbaumer und Schieder, die sich als Regisseure in jede Rolle selbst einfinden müssen, ein gutes Gespür. Zwar darf von dem bestehenden Drehbuch nichts weg genommen werden, wohl aber darf man weitere Rollen hinzufügen – wie beispielsweise die Szene mit den Offizieren oder dem Markttreiben.

Das Stück lebt von Bayerischer Mundart, doch manchmal finden sich „Zungenholperer“, die auch den eingefleischten Erdingern nicht unbedingt geläufig sind. Fragt man die Schauspieler, ob und wie sich ihre Rollen im Alltag auswirken, so bestätigen viele, dass sie durchweg mehr Bairisch sprechen und auch ihre Tonlage – je nach Rolle – bestimmter und kräftiger wirkt.

Einlass zur Premiere ist ab 18.30 Uhr mit Bewirtung durch die Wirtsfamilie Heigl im Biergarten anno 1918 und unterhaltsamem Rahmenprogramm mit der Teneriffa-Tanzlmusi.

Die Aufführungen

sind am 29. und 30. Juni sowie am 1., 7., 8., 13., 14., 15., 21. und 22. Juli. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Einlass um 18 Uhr. Tickets für je 24,30 Euro gibt’s montags, mittwochs und freitags von 15 bis 18 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr bei der Stadthalle Erding, Alois-Schießl-Platz 1, sowie unter Tel. (0 81 22) 99 07 12 oder per E-Mail an ticket@stadthalle-erding.de.

Von Claudia Kruppa

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