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Der neue Vorstand der Volksspielgruppe (hinten, v. l.): Jutta Emberger, Lore Wimmer, Manuela Schieder, Erich Peinelt, Renate Eßbaumer und Gerhard Zech; (Mitte, v. l.) Angelika Ferstl, Denise Meiler, Carmen Henning, Max Ganser und Peter Brüderl; (sitzend, v. l.) Werner Frankenbach, Irmgard Klupp und Wolfgang Wimmer.

Volksspielgruppe Altenerding

„Madam Bäurin“ statt Schwedenspiele

Erding – Die Volksspielgruppe Altenerding blickte in ihrer Mitgliederversammlung auf eine erfolgreiche Saison zurück, wählte den Vorstand und gab einen Ausblick. 2017 gibt’s wieder ein Freilufttheater.

Mindestens so ereignisreich wie das vergangene und laufende Jahr soll auch 2017 für die Volksspielgruppe Altenerding werden. In ihrer Generalversammlung beim Mayr-Wirt gaben die Mitglieder aber nicht nur einen Ausblick auf ihr Programm, sondern wählten auch einen neuen Vorstand.

„Ende Juni 2017 werden wir mit einem Stück auftreten, das viele Besonderheiten aufweist“, kündigte Vorsitzender Erich Peinelt an. Eine große Inszenierung soll es werden, versprach Spielleiterin Manuela Schieder, „mit rund 30 Rollen, und in einem ganz speziellen bayerischen Ambiente“. Geplant ist das Stück „Madam Bäurin“ von Lena Christ, erfolgreich verfilmt von Franz Xaver Bogner. Die ländliche Szenerie spielt nicht in einer Halle, sondern auf einer Freifläche am Bauernhausmuseum Erding. „Zudem“, so Schieder, „stellen wir uns ein attraktives Rahmenprogramm vor – mit Goaßlschnalzern, Tänzen, einer bayerischen Band und gutem Essen“.

Zehn Vorstellungen sind laut Peinelt geplant, der Vorverkauf für rund 300 Sitzplätze auf der Tribüne soll „noch vor Weihnachten“ starten, als Premieren-Datum ist der 29. Juni vorgesehen.

Auch der Nachwuchs der Volksspielgruppe tritt auf, mit „Alice im Anderland“. Dieses Stück wird Ende September 2017 in der Stadthalle gezeigt, Kulisse ist diesmal ein Irrenhaus. Die Zuschauer dürfen also gespannt sein, was der engagierte Verein wieder auf spielende Beine stellt. Immerhin war auch „Eine ganz heiße Nummer“, das Theaterstück dieser Saison, ein großer Erfolg. Fast 2000 Besucher kamen dafür in die Stadthalle. Wenn alle Kosten bezahlt sind, werden wohl einige tausend Euro übrig bleiben, die an eine gemeinnützige Einrichtung gehen.

Wegen der Eigenbedarfskündigung des bisherigen Vermieters, so Peinelt, musste das große Kulissenlager der Volksspielgruppe in andere Räume umziehen. „Eine langfristige Lösung suchen wir aber noch.“ Dringend gesucht wird zudem ein Säugling: Er soll bei der Lebenden Krippe während des Christkindlmarktes auf dem Schrannenplatz das Jesuskind darstellen.

Peinelt machte zudem öffentlich, was schon länger feststeht: „Wir können 2017 nicht, wie ursprünglich geplant, die Schwedenspiele an der Landshuter Straße vor dem Rathaus aufführen. Denn das gegenüber liegende Haus – der Rathaus-Erweiterungsbau – wird umfänglich saniert. Diese Baustelle dauert wahrscheinlich auch noch 2018 an, so dass frühestens 2019 an einen Auftritt dort zu denken ist.“ Aus dem Plenum kam der Vorschlag, die Schwedenspiele doch zum 100. Jubiläum des Vereins 2020 zu bringen.

Schließlich wählten 40 Mitglieder den Vorstand, in dem es fast kine Änderungen gab (siehe Kasten).

Friedbert Holz

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