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Von 2008 bis 2016 hat Erding zwölf Millionen Euro in Sport und Vereine investiert. Fünf (Schul-)Sporthallen seien seither saniert worden. Als nächste sei die an der Lodererplatz-Mittelschule an der Reihe.

Von 2008 bis 2016 hat Erding zwölf Millionen Euro in Sport und Vereine investiert

Zwölf Millionen Euro in acht Jahren

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Von 2008 bis 2016 hat Erding zwölf Millionen Euro in Sport und Vereine investiert. Dies sei laut der Sportreferentin Krzizok aufgrund der knappen Hallenkapazitäten absolut notwendig.

Erding – Der Sport ist in Erding in guten Händen. Diese Auffassung vertrat Sportreferentin Janine Krzizok am CSU-Stammtisch am Sonntag beim Kreuzeder. Den Zuschuss pro Jugendlichem habe man von 13 auf 15 Euro erhöht. Von 2008 bis 2016 hat Erding zwölf Millionen Euro in Sport und Vereine investiert. Fünf (Schul-)Sporthallen seien seither saniert worden. Als nächste sei die an der Lodererplatz-Mittelschule an der Reihe.

Die zwölf Millionen Euro seien nur eine Wegmarke. „Denn in den neuen Sportpark in den Geislinger Ängern mit Dreifachhalle und sechs Spielfeldern werden wir 14,5 Millionen Euro stecken.“ Diese Investition erachtet Krzizok als absolut notwendig. „Gerade Hallenkapazitäten sind bei uns knapp.“ Man habe sich bewusst für eine reine Trainings- und keine Wettkampfhalle mit Tribünen entschieden, „weil die Vereine Bedarf haben“. Es sei auch richtig gewesen, die Halle nicht an eine Schule anzugliedern. „So haben wir auch an den Vormittagen Platz, etwa für Senioren. Damit schaffen wir eine enorme Entzerrung.“

Noch nichts sagen konnte sie zum Projekt des Landkreises, die drei alten Hallen am Anne-Frank-Gymnasium zu Gunsten einer großen Dreifachhalle abzureißen. „Die Stadt ist mit im Boot und bekommt entsprechend Nutzungszeiten.“ Allerdings gab Krzizok zu, „dass es während der Bauphase am AFG und am Lodererplatz zu Engpässen kommen wird“.

Die CSU-Politikerin freute sich auch, dass der Kunstrasenplatz in den Geislinger Ängern die Trainingsmöglichkeiten für die Fußballer verbessern werde. „Was den Umweltschutz wegen Mikroplastiks betrifft, werden wir sicher eine Lösung finden.“ Gut sei auch, dass die Bulls endlich eigene Möglichkeiten hätten, American Football zu spielen.

Was die Eishalle betrifft, verteidigte Krzizok die Einschränkungen während der Brandschutzsanierung. Allerdings äußerte sie die Hoffnung, „dass wir eine Lösung für den Kiosk finden. Denn auf dessen Erlös von 50 000 Euro im Jahr sind die Gladiators dringend angewiesen.“

Dem Tennisclub sicherte sie zu: „Über die Erbpacht reden wir noch einmal.“ Richtig sei die Lösung, dass am Kronthaler Weiher nach Genehmigung auch weiter kommerzielle Erdinger Anbieter zum Zuge kommen.

An die Eltern appellierte sie, das Ehrenamt der Trainer zu schätzen und nicht nur Kritik zu üben. 

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