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Kamen super an und machten Stimmung in der Gruberei: Priscillas Rache mit ihrem Rock’n’Roll. 

Die Nacht der blauen Wunder

Von Mundart-Pop bis Latino-Sound

Zum vierten Mal veranstaltete die Sinnfut GmbH die Nacht der Blauen Wunder in Erding. Zehn Bands spielten gleichzeitig. Ein Partybus verband die verschiedenen Lokale.

Erding – Überall Live-Musik in der Innenstadt: Die lange Schlange an der Abendkasse auf dem Schrannenplatz deutete schon an, dass die Samstagnacht in Erding etwas ganz Besonderes zu bieten hatte. Die Sinnflut GmbH hatte mit der Nacht der Blauen Wunder zehn Live-Bands unterschiedlicher Genres in zehn verschiedene Bars und Lokale der Innenstadt.

Jeweils eine halbe Stunde lang spielten die Bands, danach hatte man ebenso lange Zeit, weiterzuwandern und sich in einer anderen Bar seiner Wahl von der dortigen Musikperformance überraschen und begeistern zu lassen. Von entspannter Pop-Musik über beschwingten Rock’n’Roll bis hin zum rhythmischen Salsa war garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Da fiel die Wahl nicht leicht, für welche der vielen Music-Acts man sich entscheiden sollte.

Auf der Tour durch Erdings Innenstadt hatte man unter anderem die Möglichkeit, sich folgende Bands anzuhören: Im Keller des Erdinger Weißbräu luden Hackl & Kunst zu einer Runde Mundart-Pop ein – sehr entspannend. Für Karibik-Feeling sorgte die aus Kuba und München stammende Gruppierung Yeni Toro y su Afroson, die der Tanzwelt Erding alle Ehre machte, denn bei diesen flotten Latino-Sounds ließen auch die Zuschauer begeistert die Hüften schwingen.

Bilder: „Nacht der Blauen Wunder“ in Erding

Die schon vom vergangenen Sinnflut bekannte Band Priscillas Rache ließen mit ihrem ohrwurmlastigen Rock’n’Roll auch die Gruberei auf Anhieb zur Tanzfläche werden. Mit einer Mischung aus Pop und Rock spielten Irgendwie & Sowieso zusammen mit Marion Faltermeier im Leonardos, während die Tom Torpedo Blues Band mit einem rockigen ZZ Top Tribute im Sonic alle Register zogen. Ein wenig ruhiger, dafür nicht weniger interessant ging es in der Kennedy Bar zu, mit unplugged Rock von Black Rooster.

Zwei Party-Busse waren im Einsatz, die mit ihrer Tour durch Erding die Zuschauer bequem zu den verschiedenen Lokalen fuhren, während die Bedienungen der dortigen Mini-Bar auch hier die Fahrt mit selbstgesungenen Liedern begleiteten. Musik nonstop also, in einer Nacht, von der sowohl die Veranstalter, die Musiker als auch die zahlreichen Besucher mehr als begeistert waren.

Philip Heggmair

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