Signalstörung am Ostbahnhof: Erhebliche Beeinträchtigungen auf der Stammstrecke

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Kann die Aufregung nicht vestehen: „Vorpremieren ohne Presse sind üblich.“ 

Vorpremieren ohne Presse

20 Auftritte, bis alles sitzt

Kollegen der Passauer Neuen Presse (PNP) und des Tölzer Kuriers reagierten mit Unverständnis auf die Ansage der Kabarettistin Monika Gruber, dass eine Berichterstattung über ihr neues Programm „Wahnsinn!“ nicht erwünscht war. Die Erdingerin versteht „die ganze Aufregung“ nicht und meint über den verärgerten Reporter der PNP: „Der Journalist hat wohl schlecht gefrühstückt.“

Erding- Kollegen der Passauer Neuen Presse (PNP) und des Tölzer Kuriers reagierten mit Unverständnis auf die Ansage der Kabarettistin Monika Gruber, dass eine Berichterstattung über ihr neues Programm „Wahnsinn!“ nicht erwünscht war. Die Erdingerin versteht „die ganze Aufregung“ nicht und meint über den verärgerten Reporter der PNP: „Der Journalist hat wohl schlecht gefrühstückt.“

Das sei eine absolut üblich Vorgehensweise. „Ich bin seit 14 Jahren im Geschäft, das mache ich schon immer so und die Kollegen ebenfalls.“ Rund 20 Auftritte brauche auch sie als Bühnen-Profi, bis „alles im Rhythmus ist“. Los gehe es mit kleinen Auftritten vor 80 bis 100 Leuten. Diese hatte sie in Traunstein absolviert. „Die Vorstellungen, die ich aktuell spiele, sind ja noch gar nicht das fertige Programm. Ich muss doch erst schauen, was wo ankommt.“

In Deggendorf waren immerhin 600 Zuschauer. Werbung im vorhinein habe Gruber aber nicht geschaltet. „Die haben von sich aus den Auftritt angekündigt und über den Kartenverkauf berichtet. Da habe ich nichts dazu getan.“ Karten für Vorpremieren günstiger zu verkaufen, dafür sieht ihr Manager Egon Bauer keinen Grund. „Frau Gruber steht ja nicht auf der Bühne und stottert rum“, lautet seine Begründung.

Die 46-Jährige sehe das Ganze auch gar nicht so dogmatisch und komme erst recht nicht auf die Idee, eine Berichterstattung zu verbieten. „Das kann ich ja gar nicht, aber ich lade die Presse bei meinem sechsten Auftritt halt nicht ein.“ Beispielsweise habe sich eine Journalistin in Landsberg darüber hinweg gesetzt und einfach eine Kritik geschrieben. „Wie soll ich denn das verhindern? Die hat sich halt einfach eine Karte besorgt.“

Gruber erklärt, dass für sie die Vorpremieren sehr wichtig seien. „Da wird permanent geschliffen und verändert.“ Die einzelnen Stücke kämen in verschiedenen Regionen unterschiedlich an. Sie müsse ihre Gags eine Zeit erproben, bis sie zufrieden sagen kann: Das lasse ich jetzt so. „Und selbst dann verändere ich meine Stücke, je nachdem, wo ich auftrete und was die täglichen Ereignisse so mit sich bringen.“ Wenn die Gruberin ihre vier ausverkauften Heimspiele in Erding gibt (14./15. März sowie 10./11. April), ist die Zeit der Vorpremieren vorbei, denn bis dahin hat sie dann rund 45 Vorstellungen hinter sich.


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