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Motiviert ist der neue LBV-Kreisvorstand (v. l.): Franz Leutner, Ursula Schmidt-Hoensdorf, Sabine Meyer, Christian Kainz, Ivor Cowlrick (in der Hocke), Vorsitzender Sascha Alexander, Wolfgang Behn, Brigitte Blume, Helmut Resch und Andreas Hartl.

Landesbund für Vogelschutz 

Vorstandswechsel: Alexander beerbtHupfer

Die Kreisgruppe Erding des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) hat einen neuen Vorstand gewählt. Dabei löst Sascha Aleander den langjährigen Vorsitzenden Sebastian Hupfer ab. Er hatte nicht mehr kandidiert und wurde mit großem Dank und viel Applaus verabschiedet. Er wird die Gruppe als Aktiver weiter unterstützen.

Erding– Das zehnköpfige Vorstandsteam unter Leitung von Sascha Alexander umfasst seine Stellvertreter Sabine Meyer und Christian Kainz, Schatzmeister Wolfgang Behn, Schriftführerin Brigitte Blume, Jugendbeauftragte Ursula Schmidt-Hoensdorf und die vier Beisitzer Andreas Hartl, Helmut Resch, Franz Leutner und Ivor Cowlrick. Es ist der größte Vorstand seit Gründung der Kreisgruppe im Jahr 1989 und belegte, dass der LBV auf Wachstumskurs ist. Die Zahl der Mitglieder steigt seit Jahren langsam, aber stetig auf mittlerweile 272 Mitglieder an.

Zur Einstimmung auf die kommenden Monate gab Alexander einen Überblick über die geplanten Aktivitäten der Kreisgruppe. Diese ließen sich in die Schwerpunkte Artenschutz, Biotoppflege und Öffentlichkeitsarbeit unterteilen. Neben dem Schutz der Eulen, der Hilfe für den Mauersegler und der Fortsetzung des engagierten Fledermausfachteams stünden 2017 unter anderem die Weiterentwicklung der LBV-eigenen Flächen, das Thema „Lebensraum Kiesgrube“ sowie zahlreiche Diskussionsrunden, Vorträge und Exkursionen im Mittelpunkt.

„Wir müssen den Menschen im Landkreis ihre Heimat wieder näherbringen und deutlich machen, wie bedroht die Natur vielerorts mittlerweile ist – und wie man ihr helfen kann“, betonte Alexander. Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, mit allen Akteuren im Natur- und Landschaftsschutz im Landkreis zusammenzuarbeiten. „Statt Wagenburgen und Nabelschau brauchen wir ein starkes, übergreifendes Netzwerk zum Schutz der Natur und dem Erhalt der Lebensqualität im Landkreis“, betonte Alexander.

Mit 75 000 Mitgliedern und Förderern, über 100 Kreis- und Ortsgruppen, 130 Jugendgruppen und 2750 Hektar eigenen Schutzgebieten ist der LBV in ganz Bayern vertreten.

gse

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