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D as bayerische Regie-Urgestein Joseph Vilsmaier (l.) ist gern gesehener Gast im Erdinger Kino - hier etwa Ende 2015 mit seinem Film „Österreich - oben und unten“. Am Montag, 30. Oktober, stellt er „Bayern sagenhaft“ vor.

Vorstellung im Cineplex mit Starbesuch

Vilsmaiers Liebeserklärung an Bayern

Joseph Vilsmaier stellt seinen Film „Bayern sagenhaft“ im Cineplex Erding vor. Mitautorin und Sprecherin ist Monika Gruber.

Erding– Das bayerische Regie-Urgestein Joseph Vilsmaier besucht am Montag, 30. Oktober, das Erdinger Kino und präsentiert dem Publikum seinen neuen Film „Bayern sagenhaft“. Er plaudert im Anschluss an die 17.30-Uhr-Vorstellung mit dem Publikum, erzählt Geschichten von den Dreharbeiten und beantwortet die Fragen zu seiner langjährigen Schaffenszeit als Filmemacher.

In „Bayern sagenhaft“ zeigt Vilsmaier die bayerische Heimat im Lichte ihrer Geschichten. Zahllose Feste und Festspiele, Bräuche und Traditionen beruhen auf alten heidnischen Sagen, christlichen Legenden und historischen Ereignissen. „Sagenhaft“ bedeutet im Volksmund aber auch: unerklärlich, großartig und einzigartig. In seiner Filmdokumentation zeigt Vilsmaier an Beispielen, was in Bayern über die Landschaft hinaus sagenhaft ist, und führt die Zuschauer mit farbenprächtigen Ereignissen und Beispielen durch ein lebensfrohes bayerisches Jahr.

Außer Vilsmaiers Kamerateam zeigen auch die Mitautoren – Kabarettistin Monika Gruber (Sprecherin und Sketche), Komponist Haindling (Musik) und Journalist Hannes Burger (Text) – was sie an ihrer Heimat Bayern so lieben und liefern dazu eine Portion augenzwinkernde bayerische Selbstironie – von den in alle Welt exportierten Bayern-Klischees über ganzjährige Bierfeste in Trachten und Kostümen, die bayerischen Kraftlackl beim Steinheben zum Starkbier bis zum U-Boot-Einsatz der bayerischen Gebirgsmarine, die am Bodensee tapfer Bayerns Schwaben gegen vermutete Piraten verteidigt.

Vilsmaier hatte mit seinem Regiedebüt, dem Heimatfilm „Herbstmilch“ (1988), auf Anhieb den internationalen Durchbruch erzielt. Es folgten 30 weitere Produktionen, darunter „Rama Dama“, „Der letzte Zug“ und „Nanga Parbat“. Für seine Filme erhielt er diverse Bayerische und Deutsche Filmpreise, bis hin zur Oscar-Nominierung für „Schlafes Bruder“ 1995. Nach all dieser Vielzahl an Filmen ist „Bayern sagenhaft“ eine Liebeserklärung an seine Heimat und zugleich ein heiter-skurriler Blick auf all das, was in Bayern Tradition hat.

red

Karten

für „Bayern sagenhaft“ in Anwesenheit von Regisseur Joseph Vilsmaier am Montag, 30. Oktober, 17.30 Uhr gibt es ab sofort auf www.cineplex.de/erding und an der Kinokasse.

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