Wachstum nach Plan

Eichenkofen - Eichenkofen und Altham sollen für Familien in den Dörfern wachsen.

Erdings Bevölkerung wird nach mehreren seriösen Studien bis zum Jahr 2025 um rund 16 Prozent wachsen. Die 40 000-Einwohner-Grenze wird in ein paar Jahren überwunden sein. Dieser Zuzug übt auf den Immobilien- und Mietmarkt einen enormen Druck aus. Schon jetzt steigen die Preise immer weiter an, der Geschosswohnungsbau kommt der Nachfrage immer weniger hinterher. Selbst junge Leute aus Erding und den Ortsteilen tun sich zunehmend schwerer, etwa an - bezahlbaren - Baugrund zu kommen.

Beim CSU-Stammtisch am Sonntag warf Josef Perzl die Frage auf, wie man darauf etwa in Altham oder Eichenkofen reagieren könne. Konkret wollte er von Bürgermeister Max Gotz wissen, was aus den Plänen zu einer Wohn-Stichstraße zur Alten Römerstraße/Staatsstraße 2331 Erding-Berglern geworden sei. Hier könnten junge Bürger zum Zug kommen. „Für uns Dorfgemeinschaft ist das wichtig, wir spüren es in den Vereinen schon jetzt”, so Perzl, zugleich Vorsitzender der Spielvereinigung Eichenkofen.

Gotz mahnte eine Gesamtkonzeption an, „wo und wie Erding wachsen kann“. So habe man in Siglfing dafür das Instrument der Ortsabrundungssatzung gewählt. Baugesuche hätten beantwortet werden können, gleichzeitig sei der Ort nicht zerfasert. Die Besonderheit sei gewesen, dass Rathaus und Bürger hier Hand in Hand gearbeitet hätten. „Dann ist die Zustimmung am größten, und wir können auf die Wünsche der Betroffenen eingehen“, warb Gotz. Er könne sich in absehbarer Zeit eine Anwohnerversammlung mit diesem Thema vorstellen. ham

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