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Über diese Brücke über die B388 marschierten tausende Flüchtlinge vom Warteraum Asyl in Richtung Erdinger S-Bahn. Das war stets umstritten. Jetzt kommt das Bauwerk weg.

Warteraum Asyl Erding

Lenz und Bayerstorfer: Brücke über die B 388 wird abgebaut

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Auf der B388 herrscht bald  wieder freie Fahrt: Die Brücke beim Warteraum Asyl kommt weg - auf Druck der CSU.

Erding - Umstritten war sie schon immer, die Behelfsbrücke bei Emling über die Bundesstraße B 388. Errichtet worden war sie im Herbst 2015 mit der Eröffnung des Warteraums Asyl. Genutzt wurde sie von Flüchtlingen, die sich in Camp Shelterschleife nicht registrieren ließen, sondern auf eigene Faust weiterreisen wollten. Ihr Ziel war stets der S-Bahnhof Erding, zu dem nicht nur teilweise ein neuer Weg angelegt, sondern auch beleuchtet worden war.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte stets erklärt, dass man die Flüchtlinge ja nicht einsperren könne. Diese massive Abwanderung größtenteils nicht registrierter Migranten kritisierte vor allem Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) stets vehement, unter anderem bei Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU).

Als voriges Jahr der Zustrom abebbte, setzte sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Andreas Lenz dafür ein, diese Brücke aus Gerüstbauteilen wieder abzubauen. Jetzt ist es soweit. Lenz teilt mit, dass der Abbau unmittelbar bevorstehe. „Die Brücke hatte in den vergangenen Monaten keinerlei Funktion mehr. Es gleicht doch einem Treppenwitz, wenn hier eine Brücke über einer Bundesstraße steht, die von niemanden mehr genutzt wird. Noch dazu gefährdet die Behelfsbrücke die Verkehrssicherheit, gerade für Fahrradfahrer“, so der Parlamentarier.

Erreicht haben das er und Bayerstorfer, in dem sie zunächst die bayerische Sozialministerin Emilia Müller (CSU) und danach auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge überzeugten, „Beide unterstützen jetzt den Abbau“, so Lenz. Zuständig sei die Bundeswehr, der das Bauwerk gehöre. Um die Demontage werde sich das Straßenbauamt kümmern.

Zur Zukunft des Warteraums und der diesbezüglichen Berichterstattung dieser Zeitung bezog Lenz ebenfalls Stellung: „Auch das Wartezentrum sollte, wenn es im Rahmen der europäischen Verpflichtungen nicht mehr benötigt wird, schnellstens rückgebaut werden“.

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