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Wassergebühren sind auf hohem Niveau stabil

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Berglern - Der Wasserzweckverband hat im April die Gebühren erhöht. Im neuen Haushaltsplan bleibt nun alles stabil.

Ohne Kreditaufnahme und nur mit geringen Investitionen gab es zum Haushaltsplan 2011 des Wasserzweckverband Berglerner Gruppe wenig Diskussionsbedarf. Bei einem Gesamthaushalt von 1,2 Millionen Euro nimmt der Verwaltungshaushalt 873 700 Euro ein, als Zuführung zum Vermögenshaushalt sind 35 960 Euro eingeplant. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen, allerdings werden aus den Rücklagen 240 000 Euro entnommen. Das Guthaben reduziert sich damit auf 150 000 Euro.

Im Oktober sind die Personalkosten gestiegen. Da einer der fünf tariflich beschäftigten Mitarbeiter den vorgezogenen Altersruhestand in Anspruch nehmen wird, wurde bereits ein Nachfolger eingestellt. Der Stellenplan wuchs so kurzfristig auf sechs Mitarbeiter an.

Der Wasserzweckverband hat derzeit keine Schulden. Anstehende Investitionen in neuen Baugebieten können durch die Beitragseinnahmen gedeckt werden. Diese bleiben nun stabil, nachdem sie auch erst im April dieses Jahres neu kalkuliert worden waren. Die Verbrauchsgebühr wurde dabei von 45 Cent auf 56 Cent pro Kubikmeter Wasser erhöht.

Derzeit versorgt der Zweckverband die Gemeinden Berglern mit 2665 Einwohnern, Fraunberg (2162), Langenpreising (2738) und den Markt Wartenberg (4893) mit Wasser. In einer Vertragsbindung mit der Stadt Moosburg werden dort 900 Einwohner beliefert.

Bei Bedarf können größere Mengen geliefert werden, hierzu wird ein Umbau des Hochbehälters vorgenommen. In drei Behältern können derzeit 3100 Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Das Gesamtleitungsnetz umfasst 25 Kilometer Transportleitungen und 152 Kilometer Versorgungsleitungen.

gse

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