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Münze oder App: Autofahrer haben die Wahl.

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Wenige nutzen Park-App

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Seit einem Jahr gibt es bereits die Park-App, doch hat sie sich bisher noch nicht durchgesetzt.

Erding – Bei den Parkscheinen bleiben die Erdinger altmodisch. Ein Großteil kauft das Ticket weiterhin am Automaten, obwohl man seit einem Jahr das Parken mit der Smartphone-App TraviPay bezahlen kann. „Der Großteil der Parkeinnahmen kam im letzten Jahr mit 795 000 Euro weiterhin vom Automaten, nur 14 000 Euro haben wir durch die App eingenommen“, berichtet der Pressesprecher der Stadt, Christian Wanninger.

„Der Parkschein kostet in der App ein bisschen mehr“, sagt Wanninger zu den Ursachen. Wer für einen Euro parkt, zahlt mit der App 1,28 Euro. Unter anderem liegt das an einer Service-Gebühr der Hersteller-Firma Sunhill. Die App bietet aber auch Zusatzfunktionen wie eine Standort-Erkennung: Dadurch kann sie den Fahrer zurück zu seinem Auto lotsen. „Es gibt ja Menschen, die es aufregt, dass sie ständig Parkgeld brauchen“, nennt Wanninger als Vorteil. Aber: „Menschen, die nicht so handyaffin sind, bleiben eben beim Automaten. Wir zwingen da niemanden, die App ist nur ein zusätzliches Angebot.“ 

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