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Ein durchwachsener Blick bietet sich den Anwohnern der Herderstraße in Richtung Dachauer Straße.

Erdbeerfeld 

Wildwuchs im Baugebiet ärgert Anwohner

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Erding – Wenn Franz Preuner gen Westen blickt, graut ihm. Er wohnt an der Herderstraße in Klettham und sieht seit Wochen den Wildwuchs im geplanten Baugebiet am Erdbeerfeld.

Auf dem noch freien Areal westlich der Sandgrubensiedlung zwischen Sigwolf- und Dachauer Straße wachsen die Brennesseln inzwischen meterhoch. Dazu gesellen sich eine Vielfalt an Unkraut und Wildblumen.

„Die Brennesseln sind mittlerweile zwei Meter hoch“, erzählt Preuner. Und auf dem von Fußgängern und Radfahrern gerne genutzten Trampelpfad entlang der Sandgrubensiedlung bis zur Dachauer Straße sei kaum noch ein Durchkommen. Er ist nicht der einzige, den das stört. „Viele Anwohner regen sich darüber auf“, weiß er.

Schon im vergangenen Sommer hatte Preuner wegen des Wildwuchses Alarm geschlagen – im Rathaus und auch bei den Bauträgern, die dort die Grundstücke vermarkten und bebauen wollen. Mit Erfolg: Es wurde gemäht.

Bekanntlich liegt das Areal seit dem Planungsstopp brach, den die Stadt dort bis zum Vorliegen des Hochwasserschutzkonzepts ausgesprochen hat. Dieses ist weitgehend fertig und soll noch im Herbst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Auch für die Anwohner der Herderstraße scheint Abhilfe in Sicht. „Wir werden den Eigentümer darauf hinweisen“, kündigte Stadtsprecher Christian Wanninger zum Wildwuchs an. Schließlich sei der Eigentümer dafür zuständig, sein Grundstück zu pflegen.  zie

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