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In Erding verankert: Wolfgang Kraus (2. v. r.) führt das Modehaus in achter Generation. Darauf ist sein Vater Hermann Kraus sen. (2. v. l.) besonders stolz. Die beiden freuten sich über den Besuch von OB Max Gotz und Kabarettistin Monika Gruber, deren Familie sogar weitschichtig mit Familie Kraus verwandt ist. 

Wirtschaft im Landkreis 

Modischer Anker am Kraus-Eck

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Kleinteilig, vielschichtig und spannend: So soll der neue Kraus am Eck sein, wünscht sich Geschäftsführer Wolfgang Kraus. Das renommierte Erdinger Modehaus wurde am Mittwochabend nach fünfwöchigem Umbau wiedereröffnet.

Erding– Familie, Freunde, Mitarbeiter, Nachbarn, Stammkunden, Vertreter von Baufirmen und Lieferanten, aber auch OB Max Gotz und Kabarettistin Monika Gruber waren am Mittwochabend der Einladung von Wolfgang Kraus gerne gefolgt. Schließlich waren alle neugierig, wie das Modehaus Kraus, das auf eine 375-jährige Tradition zurückblicken kann, nach fünf Wochen Baustelle ausschaut.Und da gab es viel Neues zu sehen. Böden, Beleuchtung, Regale – alles wurde verändert. Auch die Kasse steht jetzt woanders.

„Sie war in 50 Jahren schon an sieben verschiedenen Standorten“, erinnerte sich Hermann Kraus sen. Er war sichtlich stolz auf das, was sein Sohn Wolfgang, der im Januar 2016 in seine Fußstapfen getreten ist, aus dem Modehaus gemacht hat. Und er hat ihm freie Hand gelassen: „Es ist richtig, einen neuen Kraus zu schaffen“, sagte er. Vor zehn Jahren war zuletzt umgebaut worden.

Jetzt präsentiert sich das Modehaus mit neuem Gesicht – und einigen neuen Marken. Die „1A-Lage in einer Wachstumsstadt wie Erding“ will Wolfgang Kraus nutzen, um verstärkt Laufkundschaft anzusprechen, ohne die Stammkundinnen zu vernachlässigen: „Wir haben ein gesundes Fundament, wir packen’s an.“ Stöbern und entdecken sollen die Besucherinnen im Geschäft, das sich zu einem Treffpunkt entwickeln soll.

Einige Fragen warf das neue Firmenlogo vom Kraus am Eck auf. Es erinnert an einen Anker, wie er auch im goldenen Emblem an der Fassade des Hauses zu sehen ist. Der Anker stehe als Symbol für die Seefahrt und den Handel, gleichzeitig aber auch dafür, „dass wir hier in Erding verankert sind“, erklärte Wolfgang Kraus. Darauf stieß er mit seinen Gästen in geselliger Runde bei Häppchen und feiner Musik an.

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