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Top FM löst Rock Antenne ab

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Der Radiosender Top FM übernimmt ab 1. Oktober die entsprechenden Ukw-Frequenzen, auf welchen Rock Antenne sendet.

Erding Im Januar wären es sieben Jahre geworden, die Rock Antenne im Landkreis Erding gesendet hätte. Doch zu dem Jahrestag wird es nicht mehr kommen. Stattdessen werden auf dem Sendeplatz künftig neue Töne zu hören sein.

Wie der Radiosender mit Sitz in Ismaning am Mittwoch bestätigte, übernimmt der Sender Top FM am 1. Oktober die entsprechenden Ukw-Frequenzen in Erding. Das gleiche gilt für Freising und Ebersberg. Betroffen sind dabei die Sendeplätze Ukw 99,4 MGZ, 87,9 MHz, 88,8 MHz, 95,0 MHz und 93,0 MHz.

„Hintergrund ist, dass Rock Antenne künftig in München auf der Frequenz 94,5 sendet“, sagte Geschäftsführer Guy Fränkel. Dafür habe man die Wellen in Freising, Erding und Ebersberg aufgeben müssen. Das sei die Bedingung der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien gewesen. Die frei gewordenen Frequenzen hat nun Top FM übernommen.

Markus Pürzer, Programmchef von Top FM, der seine Ursprünge in Fürstenfeldbruck hat und für sich mit den besten Songs aus vier Jahrzehnten wirbt, freut sich über den Coup. „Das wird ein Riesending, eine echte Herausforderung und eine große Chance für uns. Wir werden jetzt der Sender für den Großraum München, der seinen Schwerpunkt auf Themen aus dem Umland setzt.“

Im Fokus sind Themen aus der Region

Nach eigenen Angaben ist Top FM bisher für zirka 2,7 Millionen Menschen in den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Starnberg, Dachau und Landsberg zu empfangen. Mit den neuen Hörern aus Erding, Freising und Ebersberg wird die Reichweite auf rund drei Millionen Hörer erhöht.

Die gute Nachricht für alle Beschäftigten kommt von Geschäftsführer Hans Kuchenreuther: Alle Mitarbeiter vor Ort sollen übernommen werden. „Damit ist eine Kontinuität in der Betreuung der Geschäftspartner gegeben.“

Die Macher von Rock Antenne betonen wiederum, dass ihr Sender auch über die neue Frequenz in Erding empfangbar ist – „zumindest teilweise“, wie Fränkel einschränkt. „Da müssen wir das Hörer-Feedback abwarten.“

In jedem Fall könnte die Bevölkerung aus Erding, Freising und Ebersberg Rock Antenne auf digitaler Ebene einschalten. „Beim Umstieg von analog auf digital waren wir in diesen drei Landkreisen Vorreiter“, berichtet Fränkel stolz. Seine Botschaft: „Die Vielfalt wächst. Erding verliert keinen Sender, im Gegenteil: Erding bekommt einen Sender dazu.“ 

  Manuel Eser

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow

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