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Kostenloses Internet in der Erdinger Innenstadt 

Wlan-Hotspot am Schrannenplatz

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Kabelloses und kostenloses Internet: Die Stadt Erding will im Bereich des Schrannenplatzes einen Wlan-Hotspot errichten lassen. An welchen Standorten genau Passanten mit ihrem Handy oder Laptop künftig über den Gratis-Zugang ins Netz gelangen können, ist noch nicht bekannt. Die bestmögliche Umsetzung soll die Stadtverwaltung nun erst mal prüfen lassen, wie der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Stadtrats in seiner Sitzung am Donnerstagabend beschlossen hat.

Erding – Grundlage für diese Entscheidung war ein Antrag der SPD-Fraktion, Kosten und Aufwand für die Ertüchtigung des Innenstadtbereichs mit dem von der Staatsregierung auf den Weg gebrachten „BayernWlan“ zu ermitteln.

Hubert Niestroy (SPD) ging es darum, die Innenstadt durchgängig mit einem kostenlosen Wlan auszustatten – nicht nur in einzelnen Restaurants oder für eine halbe Stunde im Vodafone-Shop, wie es derzeit der Fall sei. Es gehe um die „Wiedererkennung“, sprich darum, dass Handynutzer durchgehend in einem Wlan eingeloggt sein können und nicht von einem Hotspot zum nächsten springen müssen.

Aufwand nur teilweise begründet

Dass das für die meisten Menschen aber nicht nötig ist, zeigt die Stellungnahme der Stadtverwaltung. Darin heißt es, dass das Wlan zwar ein kostenloser und unkomplizierter Zugang sei, allerdings die mögliche Nutzergruppe größtenteils auf Nicht-EU-Bürger begrenzt sein werde. Schließlich habe so ziemlich jeder, der ein Smartphone besitze, auch einen passenden Datentarif, um über das Mobilfunknetz ins Internet zu gehen. Seit vergangenem Sommer dürften zudem sämtliche EU-Bürger mit ihren heimatlichen Datentarifen in Deutschland surfen. Deswegen stelle sich die Frage, ob der ganze Aufwand auch wirklich begründet sei.

Eine Hotspot-Installation am Volksfestplatz hat die Stadt Erding bereits in Auftrag gegeben. Staatliche Förderung ist noch für einen weiteren Hotspot möglich. Und der eine reicht auch erst mal, befanden die Räte. Wenn nur noch einer bezuschusst werde, dann solle man eben auch nur den einen umsetzten, meinte beispielsweise Günther Kuhn (Grüne). „Ein Hotspot in der Innenstadt würde uns ganz gut stehen. Der würde ausreichen“, sagte Janine Krzizok (CSU).

Ihr Parteikollege Siggi Ippisch nahm sich eine Zahl der Verwaltung zu Herzen, derzufolge lediglich maximal 20 Prozent der Touristen in Erding die Innenstadt besuchen. Um diese zu beleben, könnte man ja mit dem kostenlosen Wlan ins Stadtzentrum locken. „Vielleicht kommen dann mehr von den ausländischen Touristen“, meinte Ippisch. OB Max Gotz (CSU) musste bei dieser Anmerkung tief durchschnaufen. Erding gehe heuer auf rund 470 000 Übernachtungen zu, da ströme auch so schon genug auf die Stadt ein.

Die Installationsarbeiten – also zum Beispiel die Verkabelung – werden vom Freistaat bis 2500 Euro gefördert. Die laufenden Kosten belaufen sich pro Hotspot laut Stadtverwaltung auf in der Regel unter 100 Euro.

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