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Wlan im Asylheim: Landkreis kann nur unterstützen

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Von: Hans Moritz

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In den meisten Flüchtlingsunterkünften gibt es keine Internetverbindung. Die Kreistags-Grünen kritisieren das. © Armin Weigel/dpa

Der Landkreis ist weiter nicht bereit, flächendeckend Wlan in den Asylunterkünften zu installieren. Helfen will er aber.

Erding - Per Antrag an den Kreistag fordert Grünen-Kreisrat Stephan Glaubitz den Landkreis auf, in den Asylunterkünften Internet beziehungsweise Wlan zu ermöglichen und diese Aufgabe nicht Gemeinden und Helferkreisen zu überlassen. Dabei verweist der Walpertskirchener unter anderem auf das Homeschooling von Kindern dort. Nun hat er von Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) eine Antwort erhalten, immerhin keine Totalabsage.

Allerdings weist Bayerstorfer darauf hin, dass der Antrag aus rechtlichen Gründen gar nicht im Kreistag behandelt werden könne, weil der Landkreis auf diesem Gebiet als Staatsbehörde tätig sei, die der Einflussnahme des politischen Gremiums entzogen sei.

Der Landrat versichert, dass man die Anforderung des Innenministeriums erfüllt habe, die Unterkünfte internetfähig zu machen. Das sei bei 70 der 71 Einrichtungen der Fall. Hier könne also Wlan installiert werden – allerdings nicht durch den Landkreis. In 15 Flüchtlingsheimen hätten Dritte Wlan installiert. Das Landratsamt stehe gerne beratend und unterstützend zur Seite. Zudem verweist Bayerstorfer auf ein in Erding eingerichtetes Studierzimmer – mit Wlan. ham

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