Die Wunder von Erding

Erding - Auf ungewöhnliche Weise präsentiert die Wählergruppe Erding Jetzt ihr Programm zur Kommunalwahl am 2. März.

Erding Jetzt mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Hans Egger schätzt den Superlativ. Nach dem Slogan "Erding ist die schönste Stadt der Welt" verkauft Erding Jetzt sein Wahlprogramm als die "Sieben Wunder von Erding", dargestellt auf einem riesigen Luftbild an der Maurermeistergasse. Gestern wurden die ersten fünf "Wunder" vorgestellt. Dabei machte Egger deutlich, dass "wir uns natürlich bewusst sind, dass es nicht ganz einfach ist, Wunder wahr werden zu lassen".

Erding Jetzt möchte mehr für Kinder in der Innenstadt tun. Das Areal zwischen dem Grünen Markt und dem Dunsche-Berg könnte in einen riesigen Spielplatz mit Raum für Begegnung umgewandelt werden. Das Kriegerdenkmal möchte die Truppe um Hans Egger dabei versetzen ­ und zwar an eine repräsentative Stelle im Stadtpark, so Stadtratskandidat Harry Seeholzer.

Der Stadtpark spielt ohnehin eine wichtige Rolle bei Erding Jetzt. Seeholzer schlägt vor, auf der Wiese neben dem Tiergehege in den Sommermonaten einen Biergarten zu installieren. "Daran mangelt es in der Stadt", so Seeholzer. Außerdem soll der Park Satelliten bekommen, so Egger, darunter im Bereich Kronthaler Weiher und rund ums Wasserwerk Altenerding.

"Langfristig", erklärt Seeholzer, "schwebt uns im alten Landratsamt ein Kulturhaus vor." Dies könnte eine Begegnungsstätte für Bürger und Gäste sein.

Festhalten will Erding Jetzt auch an dem Markthallen-Konzept, um die Versorgung der Bürger in der Innenstadt mit den Dingen des täglichen Bedarfs zu verbessern.

Ebenso bleibt die Gruppierung ihrem Ziel treu, die Erweiterungspläne für das Heimatmuseum zurückzustellen. Egger und Hugo Gruber schlagen stattdessen eine "große Lösung" gemeinsam mit einem Völkerkundemuseum vor. Angesichts der prähistorischen Funde sei Erding dafür prädestiniert. "Das wäre ein Magnet", ist Gruber überzeugt. (ham)

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