Zehn Jahre „Schmuckkästchen“

Wartenberg - Mit einem schönen Festprogramm feierte das Seniorenzentrum Wartenberg sein zehnjähriges Bestehen.

Zum Tag der offenen Tür im Seniorenzentrum Wartenberg begrüßten Leiterin Gabriele Mundigl und Geschäftsführer Johannes Pichlmayr zahlreiche Gäste, darunter Wartenbergs Bürgermeister Ranft und dessen Stellvertreter August Groh, vor dem Festzelt. Nur einer passte nicht hinein, der Oldtimer Magirus-Hansa-Loyd von der Feuerwehr Wartenberg. Auf seinem Ehrenplatz mühevoll einrangiert, ließ sich das 60-PS-Gefährt von den zahlreichen Besuchern bestaunen.

Nach der musikalischen Einstimmung durch die Berglerner Musi begann das offizielle Programm mit einem Wortgottesdienst von Pfarrer Michael Henger. Für den weiteren Verlauf vor dem Mittagstisch hatte Mundigl zwar scherzhaft eine dreistündige Rede angedroht, beließ es aber bei einem kurzen Bericht über die Geschichte des Hauses.

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde das Seniorenzentrum am 1. Juni 2002 eröffnet und von Lianka Büchner, die 2008 in den Ruhestand ging, geleitet. Das „Schmuckkästchen Seniorenzentrum“, so Mundigl bietet insgesamt 44 vollstationäre Pflegeplätze, verteilt auf nur zwei Stationen mit 22 Bewohnern. Zudem gibt es eine Gartenanlage mit mehreren Sonnenterassen, die von den Bewohnern „oft und gerne zum Entspannen, Lesen oder Gemeinschaftsaktivitäten genutzt wird“, erzählte Mundigl.

Derzeit sind 41 Mitarbeiter beschäftigt, „die flexibel, zuverlässig, loyal und immer einsatzbereit unser Haus dahin gebracht haben, wo wir jetzt stehen“, dankte Mundigl. Daneben freute sie sich über zahlreiche Partnerschaften, angefangen bei den Kindergärten, den Kirchengemeinden und der Nachbarschaftshilfe bis hin zur Feuerwehr und dem Trachtenverein, „ohne den wir so manches mal ganz schön aufgeschmissen wären“.

Klar, dass die Wartenberger Trachtler auch nach den Ehrungen zum Festprogramm gehörten, ebenso wie die viel bestaunten Linedancer. Zwischenzeitlich konnten Angehörige und Interessenten das Haus mit den zahlreichen Wohlfühlstationen besichtigen. Dazu passten auch die Bilder der Malerin Helma Pötschke, die ihre letzten Jahre bis zum Tode 2011 im Seniorenheim verbracht hatte, und deren Töchter die Landschafts- und Blumenbilder als Dauerleihgabe dem Haus überlassen hatten.

Gert Seidel

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