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Mehr Stopps in Walpertskirchen?

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Verpflegung statt Verspätung: Bahnmitarbeiter Philipp Hempel (l.) begrüßte auch Vizebürgermeister Franz Hörmann (5. v. r.) sowie den örtlichen Pro-Bahn-Chef Karl Bürger (4. v. r.) und dessen Frau Anna-Maria (M.).  f: vev
Verpflegung statt Verspätung: Bahnmitarbeiter Philipp Hempel (l.) begrüßte auch Vizebürgermeister Franz Hörmann (5. v. r.) sowie den örtlichen Pro-Bahn-Chef Karl Bürger (4. v. r.) und dessen Frau Anna-Maria (M.). f: vev

Walpertskirchen - Zehn Jahre Südostbayernbahn: Auch am Walpertskirchener Bahnhof wurde das Jubiläum gefeiert. Vielleicht gibt es bald noch einen Grund zu jubeln.

Der Walpertskirchener Bahnhof zählte zu einem der letzten von 22 Standorten für die kleine Feier, um treuen Kunden eine Freude zu machen. Mit den „After Work Parties“ wurden zehn Jahre Südostbayernbahn zelebriert.

Die Gemeinde und der örtliche Pro Bahn Arbeitskreis mit dem Vorsitzenden Karl Bürger brachten die Bahnparty in den Ort. So betreuten am Dienstag die beiden Bahnmitarbeiter Philipp Hempel und Hans Schaffer einen Getränkewagen am Bahnhof, um die Passagiere auf kostenlose Drinks, Snacks und ein kurzes Gespräch einzuladen.

Event-Manager Hempel hatte für die Walperskirchener zudem eine Aussage im Gepäck dabei: „Wir überprüfen, ob wir am Abend und in der Früh zusätzliche Halts ermöglichen können.“ Vizebürgermeister Franz Hörmann meinte: „Das wäre wünschenswert und eine Riesenverbesserung.“ So würden vielleicht einige wieder direkt am Ort zusteigen und nicht mit dem Auto in den Nachbarort Hörlkofen fahren.

Lob für die Bahn gab’s auch: „Die Freundlichkeit, der Service und die Information haben sich deutlich verbessert, seit es die Südostbayernbahn übernommen hat“, sagte Hörmann. Bürger zeigte sich mit dem Zwei-Stunden-Takt, den es seit zehn Jahren gibt, „schon sehr zufrieden“. Er erinnerte daran, dass in den 1980er Jahren die Schließung des Haltepunkts drohte und wie sehr sich Pro Bahn erfolgreich für einen besseren Fahrplan einsetzte. Jetzt gehe es nur noch darum, ein paar Lücken zu schließen. Das aktuelle Angebot kommentierte Bürger schmunzelnd: „Nichts ist so gut, dass man es nicht noch verbessern könnte.“ Begeistert zeigte sich Bahnvertreter Hempel vom schmucken Bahnhofsgelände, das Karl Bürger und seine Frau Anna-Maria seit vielen Jahren ehrenamtlich in Schuss halten. Hempel, der früher als Zugbegleiter viel auf der Strecke unterwegs war, sei der Walpertskirchener Haltepunkt damals schon positiv aufgefallen. „Der Bahnhof ist superschön und es ist sensationell, wie er gepflegt wird.“

Vroni Vogel

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