Bahnhof Trudering gesperrt - Schienenersatzverkehr wird eingerichtet

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Die Gewährung einer Weihnachtsbeihilfe befürworteten die Niklbrüder und der Stiftungsvorstand. Unser Bild zeigt (vorne, v. l.) Stiftungskaplan, Pfarrer Johann Eschbauer, Stiftungsreferent Johann Selmair, Bürgermeister Heinz Grundner, Stiftungssekretärin Irmgard Beyer und Rudi Thalmeier ; (hinten, v. l.): Karl-Heinz Figl (Stadtwerke-Geschäftsführer), Max Schmid, Alfons Obermaier, Konrad Obermaier, Karl Haberland, Georg Brennauer, Karl Hollweck, Wilhelm Mayer, Martin Eiglsperger und Sepp Landshammer. Foto: Weingartner

Nikolaistiftung

150 Euro Weihnachtsgeld für bedürftige Dorfener

Dorfen – Seit 600 Jahren unterstützt die mildtätige Nikolaistiftung unverschuldet in Not geratene Bürger aus dem Gemeindebereich Dorfen. Auch in diesem Jahr erhalten bedürftige Dorfener ein Weihnachtsgeld.

Die inzwischen städtische Stiftung ist kerngesund und kann auch heuer wieder dem Stifterwillen nachkommen, berichtete gestern der Stiftungsvorsitzende, Bürgermeister Heinz Grundner, in der alljährlichen Bruderschaftsversammlung im Rathaus. Trotz aller privater und staatlicher sozialer Sicherungssysteme habe die Nikolaistiftung „immer noch ihre Berechtigung“, betonte Grundner.

So ist die Stiftung unter anderem Sachaufwandsträger der Dorfener Tafel (Betreiber Nachbarschaftshilfe), gewährt Bildungszuschüsse für Kinder und Jugendliche einkommensschwacher Eltern oder unterstützt Einrichtungen, die sozial und mildtätig für und in Dorfen wirken. In den Genuss finanzieller Zuwendungen können nur Dorfener Bürger mit Erstwohnsitz in der Gemeinde kommen.

Eine klassische Hilfe mit langer Tradition ist die Weihnachtsbeihilfe der Nikolaistiftung. Stiftungssekretärin Irmgard Bayer berichtete, der Stiftungsbeirat habe beschlossen diese auch heuer wieder mit 150 Euro je berechtigter Person zu gewähren. Dem stimmte auch die Nikolaibruderschaft einstimmig zu. Insgesamt seien Kinder aus 61 Haushalten mit schwachem Einkommen und 100 Grundsicherungsempfänger bezugsberechtigt, so die Stiftungssekretärin.

Die Nikolaibruderschaft besteht aus zwölf so genannten Niklbrüdern. Derzeit sind dies Georg Brennauer, Martin Eiglsperger, Karl Haberland, Josef Landshammer, Wilhelm Mayer, Alfons Obermaier, Karl Hollweck, Konrad Obermaier, Max Schmid, Rudolf und Thomas Thalmeier sowie Karl Bauer. Im Falle des Todes eines Mitglieds rückt derjenige nach, der am längsten auf einer Anwärterliste steht (derzeit 65).

Nach dem Tod von Alfred Haberland rückte heuer Karl Hollweck in die Bruderschaft nach. Neuaufnahmen gab es keine. Zwei Bewerber hatten das Mindestalter von 25 Jahren noch nicht erreicht. Frauen gab es bislang noch keine in der Nikolaibruderschaft – auf der Anwärterliste stehen 15 Frauen. Nach neun Männern vor ihr wäre Resi Soller Nachrückerin und damit der erste weibliche Niklbruder, also eine Niklschwester.  prä

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