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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer mit Kabarettistin Monika Gruber.
Rührendster Moment der großen Geburtstagsparty: Schwerbehinderte und Verantwortliche der Lebenshilfe gratulieren Landrat Martin Bayerstorfer (3. v.r.) zum 50. Geburtstag. Ganz rechts: Kultusminister a.D. Hans Zehetmair.
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Rührendster Moment der großen Geburtstagsparty: Schwerbehinderte und Verantwortliche der Lebenshilfe gratulieren Landrat Martin Bayerstorfer (3. v.r.) zum 50. Geburtstag. Ganz rechts: Kultusminister a.D. Hans Zehetmair.
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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer.
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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer.
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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer.
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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer.
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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer.
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Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer.

Söder empfiehlt ihn für höhere Weihen

Festakt zum 50. Geburtstag: Erdinger Landrat Bayerstorfer

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Erding - Mit 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur hat der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer am Samstag 50. Geburtstag gefeiert. Prominentester Redner beim Festakt war Heimatminister Markus Söder. Er machte es spannend.

Der vielleicht anrührendste Moment geschah, als die meisten Gäste bereits auf dem Weg ans Büfett oder ins Freie waren: Schwerbehinderte der Lebenshilfe, der Martin Bayerstorfer seit vielen Jahren vorsteht, überraschten den Jubilar mit einem Lied, einem Gedicht, Geschenken und einem selbst gebackenem Kuchen mit dick Schokoglasur

Trotz Schwüle war der Reigen der Gratulanten groß und prominent. In Defilee, das die Holzland-Bollerschützen lautstark eröffnet hatten, reihten sich auch Heimatminister Markus Söder, der frühere Staatskanzleichef Siegfried Schneider, die Regierungspräsidenten Christoph Hillenbrand und Maria Els, Landkreistag-Präsident Christian Bernreiter, Kabarettistin Monika Gruber, Weißbräu-Inhaber Werner Brombach, Europaabgeordnete Angelika Niebler, Bayerstorfers Vorgänger Xaver Bauer und Hans Zehetmair sowie drei Generationen von Stadtpfarrern ein: Josef Mundigl, Reinhold Föckersperger und Martin Garmaier. Der Jubilar hatte seine Familie dabei: Gattin Helga, seine beiden Söhne und seine Tochter.

Die Festrede hielt stellvertretender Landrat Jakob Schwimmer. Der frühere Landtagsabgeordnete nannte Bayerstorfer einen “Wanderer zwischen den Welten”, einen “Grenzgänger”, der im niederbayerischen Landshut geboren worden und Kleinaign aufgewachsen sei, “wo man vom Hof hinten hinaus nach Niederbayern und vorne raus nach Oberbayern schaut”. Schwimmer listete Bayerstorfers wichtigste biografischen Daten auf und erinnerte daran, dass der Hohenpoldinger mit 23 Jahren als jüngster Bürgermeister Deutschlands bundesweites Medieninteresse auf sich gelenkt habe. Hohenpolding habe er zu einem fortschrittlichen Dorf entwickelt.

Das, so Schwimmer weiter, gelte auch für den Landkreis, an dessen Spitze der 50-Jährige seit 2002 steht. Rund 60 Projekte habe er “mit seiner Leidenschaft und Beharrlichkeit” angestoßen und/oder vollendet. Als Beispiele nannte der Vize-Landrat Sanierung und Erweiterung mehrerer Schulen, den Neubau der FOS/BOS, des Gastrozentrums und des Korbinian-Aigner-Gymnasiums. Schwimmer zitierte dabei Mark Twain: Man solle nicht die Geburtstage, sondern die Höhepunkte zählen. Dies gelte auch für den Ausbau des Tourismus, des Klinikums und nicht zuletzt für die Infrastruktur, etwa die Nordumfahrung von Erding.

“Der Landkreis Erding hat sich unter Dir prächtig entwickelt und ist heute einer der steuerkräftigsten in ganz Bayern.” Daneben fördere und schütze Bayerstorfer Glaube, Brauchtum und Heimatpflege. Vom Amt und von den Fraktionen bekam er deswegen eine Skulptur der Heiligen Notburga, unter anderem Schutzpatronin der Armen, aber auch der Trachtenvereine.

Launig ging es Söder an, der an gemeinsame Jahre im Landtag erinnerte. “Wir waren die Längsten, aber eigentlich haben wir uns wie die Größten gefühlt.” Bereits 1996 habe Bayerstorfer ihn aufgefordert, die Nummer eins zu werden. “Das darfst Du gerne jetzt wieder verlangen”, so der selbst ernannte Nachfolgekandidat von Ministerpräsident Horst Seehofer unter großem Gelächter. Söder sieht auch Bayerstorfer noch nicht am Ende der Karriere. Er, der in einem dreiviertel Jahr selbst 50 wird, gab dem Jubilar mit auf den Weg: “Mit 50 ist noch alles möglich.” Im Saal wurde daraufhin sofort gemutmaßt, ob Söder im Falle seiner Wahl als Regierungschef den Erdinger Landrat ins Kabinett holt, etwa als Landwirtschaftsminister.

Der so hoch Gelobte indes versicherte, er liebe sein Amt nach wie vor. Er sei gerne Landrat. Sein Dank galt neben seiner Familie vor allem seinen Mitarbeitern “und den 140.000 Bürgern dieses Landkreises”. Danach ging es ins Freie, wo es im Schatten bayerische Küche und Musik der Blaskapelle der Kreismusikschule gab.

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