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Einfach erklärt: Eittings Kommandant Georg Kohlhuber (r.) und Sebastian Hintermaier am Einsatzfahrzeug mit dem Schaubild zur Rettungsgasse.

Feuerwehr Eitting

Einsatzfahrzeug wirbt für Rettungsgasse

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Eitting - Pfiffige Idee der Eittinger Feuerwehr, die sich seit einigen Tagen bundesweit übers Internet verbreitet: Auch so kann man für die Rettungsgasse werben.

Die Einsatzkräfte haben die Rückwand eines ihrer Einsatzfahrzeuge mit dem Appell beklebt, bei Stau immer eine Rettungsgasse zu bilden. Es handelt sich aber nicht um den Standardaufkleber, sondern um ein Unikum, das dass Fahrzeug Eitting 40/1 zeigt, wie es sich einen Weg durch den Stau bahnt. Die plakative Bitte kommt nicht von ungefähr: Die Feuerwehr Eitting rückt regelmäßig zu teilweise schweren Unfällen auf die Autobahn aus. Oft gehen wertvolle Sekunden verloren, weil beide Fahrstreifen verstopft sind. Würden alle Fahrer an den linken und rechten Fahrbahnrand ausweichen, kämen Polizei, Feuerwehr und Rettungdienst leichter, schneller und gefahrloser durch. Opfern könnte zügiger geholfen werden. Staugeplagte sollten zudem nie vergessen: Können die Helfer schneller helfen, kommen alle schneller weiter. Auf dreispurigen Autobahnen wird die Rettungsgasse zwischen der linken und mittleren Spur gebildet. Die Idee für den Eittinger Appell hatte Klaus Fuchs, nachdem er sich oft über Staus auf der Fahrt zum Einsatz ärgern musste. Mit Sebastian Hintermaier griff er das Thema dann wieder auf – und setzte es um.

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