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Feuerwehr-Grossübung

Retten, löschen, bergen – Brotzeit machen

„Dachstuhlbrand in einem Gasthaus mit einer vermissten Pereon“. So lautete die Alarmierung der Feuerwehr Moosen und benachbarter Wehren bei einer Großübung. Angenommener Brandort: Das Gasthaus Zuhr, das nicht weit vom Feuerwehrhaus entfernt liegt.

Moosen – Wegen des kurzen Weges erfolgt der Aufbau mit Löschwasser aus dem Hydranten äußerst schnell. Keine fünf Minuten dauert es, bis das Wasser läuft. Nach zehn Minuten sind die ersten Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Nicht nur Moosener sind im Einsatz. Kameraden der Feuerwehren Gebensbach, Wambach und Taufkirchen sind angerückt, insgesamt knapp 70 Rettungskräfte, um die Hilfeleistung zu proben. Die Kreisstraße wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Taufkirchener fahren ihre Drehleiter aus, um den Dachstuhl von oben zu löschen und postieren ihren Überdruckbelüfter, um den Rauch aus dem Saal des Wirtshauses zu ziehen. Die vermisste Person wird schnell von den Moosener Feuerwehrmänner gerettet.

Zu einem unerwarteten, Zwischenfall kommt es, als zwei Atemschutzgeräteträger aus Taufkirchen einen Notruf absetzen. Einer der beiden hat Kreislaufprobleme. Die beiden müssen von einem Sicherungstrupp aus dem rauchigen Saal geborgen werden. Aber auch das klappt in aller Ruhe. 3000 Liter Wasser werden verspritzt.

Moosens Kommandant Christian Kronseder und Einsatzleiter Josef Pfanzelt sind zufrieden. Bei der anschließenden Besprechung beim Wirt dankt Kronseder allen für die Teilnahme. „Das Hydrantennetz hat gut hergehalten“, die nächste Wasserquelle sei die Vils, die man mit fünf Saugschläuchen gut erreichen könne. Normalerweise seien bei einem solchen Alarm 150 bis 200 Leute im Einsatz, je nach Tageszeit, erklärt er.

Wirt Manfred Zuhr, der sein Anwesen für die Übung zur Verfügung stellte, weist noch auf die enge Gebäudesituation hin, auf die rund 20 Pferde, die er in den Stallungen beherbergt, das gelagerte Heu sowie den Schießstand, der größtenteils aus Holz bestehe. Dies würde den Ernstfall erschweren, meine er.

Mit einer Leberkäs-Brotzeit bedankt er sich bei allen, eine Maß für jeden spendiert Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter.  mel

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