Alles steht fest: Das Hausmehringer Einsatzfahrzeug befindet sich im Moment noch in dem Nebengebäude (vorne, l.). Das wird samt dem Haus (r.) abgerissen. Es wird Platz gemacht für einen Sozialwohnungsbau. Foto: Weingartner

Feuerwehr Hausmehring: Abriss ja, Auflösung nein

Kloster Moosen - Erleichterung bei der Dorfener Ortsfeuerwehr Hausmehring. In der Generalversammlung im Gasthaus Rieder räumte Bürgermeister Heinz Grundner mit Gerüchten auf, die Feuerwehr (FF) würde heimatlos und womöglich aufgelöst.

Die früheren Feuerwehren Hampersdorf und Kloster Moosen, in der ehemaligen Gemeinde Hausmehring, hatten sich vor der Gemeindegebietsreform und dem Zusammenschluss mit der Stadt Dorfen 1972 zur FF Hausmehring zusammengeschlossen. Jetzt drohte möglicherweise nach über 40 Jahren das Ende der kleinen Wehr.

Hintergrund war, dass das Gebäude, in dem das Einsatzfahrzeug steht, abgerissen werden soll und sich dann Verein und Aktive auflösen, das befürchteten zumindest FF-Mitglieder, samt Vereinsvorstand Wilhelm Urban jun. und Kommandant Martin Hofer.

Grundner habe von solchen Gerüchten gehört, berichtete er vor rund 30 Feuerwehrmitgliedern. „Mei Wort“, versicherte der Stadtchef, die Hausmehringer Feuerwehr werde nicht der Straße stehen und „im April auch ned heimatlos“. Richtig sei allerdings, dass das gesamte Areal in Kloster Moosen mit einem alten Wohngebäude und auch das Nebengebäude mit dem Stellplatz für das Einsatzfahrzeug noch heuer „abgeräumt“ werde. Auf dem Areal plane die Stadt über ihre Nikolai-Stiftung ab 2017 den Bau von Sozialwohnungen.

In der Zeit nach dem Abriss soll es zunächst eine „Übergangslösung“ für die Unterbringung des Einsatzfahrzeugs geben. Für die Hausmehringer werde es dann eine „langfristige Lösung“ geben, die die Ortswehr „im Bestand sichert“. Für Urban ist es wichtig, dass die Hausmehringer Wehr „eigenständig bleibt“. Er wollte auch wissen, wo denn die künftige Lösung sein könne. Diese müsse schon im Ortsteilbereich liegen.

Grundner sagte dazu, dass es bereits Gespräche mit Dorfens Kreisbrandmeister Rudi Hohenadl sowie den örtlichen Kommandanten und dem Vereinsvorstand gegeben habe. Für das Einsatzfahrzeug reiche ja schon eine größere Garage: „Das werden wir hinbekommen.“ Vermutet wurde, der neue FF-Standort befinde sich nördlich der Bahnlinie, auf dem Grundstück zwischen dem Anwesen Stitteneder und der Bebauung Kloster Moosen. Das wollte der Stadtchef aber nicht bestätigen.

Hermann Weingartner

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