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Aufmerksam verfolgten die Gäste der Finsinger SPD den Vortrag von Nicky Cebulla (stehend). Er informierte sie über den Weißen Ring, der Kriminalitätsopfer unterstützt.

50 Jahre SPD Finsing 

Geburtstagsgrillen bringt 400 Euro für den Weißen Ring ein

400 Euro für den Weißen Ring sind beim Charity-Grillen der SPD Finsing zusammengekommen.

Finsing Der Geburtstag ist nicht nur ein Grund, sich selbst zu feiern. Vielmehr bietet er auch einen Anlass, an andere zu denken. Das sagte sich jedenfalls der Finsinger SPD-Ortsverein und organisierte zum 50-jährigen Bestehen ein Charity-Grillen zugunsten des Weißen Rings.

Mit 50 Jahren gilt der SPD-Ortsverband als älteste politische Organisation im Finsinger Gemeindegebiet. Darauf könne man durchaus stolz sein, betonte Fraktionsvorsitzende Gertrud Eichinger. Nach der erfolgreichen Podiumsdiskussion zum Thema „Leben und Arbeiten in der digitalen Welt“ war das Charity-Grillen im Neufinsinger Sportheim die zweite von drei Jubiläumsveranstaltungen.

„Heute wollen wir uns dem Ehrenamt widmen“, begrüßte Eichinger rund 30 Besucher. Am Gründungstag, 13. Oktober, folgt schließlich der Festakt zum 50. Jubiläum. Beim Charity Grillen konnten sich die Gäste für zehn Euro pro Portion Spareribs und Salat schmecken lassen.

Geboten wurde zudem ein fesselnder Vortrag von Nicky Cebulla, Außenstellenleiter des Weißen Rings im Landkreis. Die Besucher kamen der Aufforderung des SPD-Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer nach und zeigten sich großzügig. 400 Euro fanden den Weg in die Spendendose. Ein Betrag, den der Weiße Ring gut gebrauchen kann, wie Cebulla betonte. Der gemeinnützige Verein setzt sich ehrenamtlich für Kriminalitätsopfer ein. „Bei Tätern und Opfern gibt es leider ein ungleiches Verhältnis. Der Täter bekommt einen Rechtsanwalt und psychologische Betreuung. Das Opfer muss sich darum selbst kümmern“, bedauert Cebulla. Aus diesem Grund biete der Weiße Ring vielfältige, unbürokratische Hilfe für Opfer von Kriminalität jeglicher Art – sei es finanzielle Unterstützung, um Rechtsanwalt und Psychologen zu engagieren, eine Vermittlung ins Frauenhaus oder eine Gerichtsbegleitung.

„Dabei ist es völlig egal, ob jemand Mitglied ist. Das Geld muss auch nicht zurückgezahlt werden. Wichtig ist nur eine gewisse Eigeninitiative“, betont Cebulla. Nach seinem Vortrag stand er mit zwei Kollegen noch für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Ein Angebot, das gerne in Anspruch genommen wurde. 

Julia Adam

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