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Willkommen heißen Schulleiter Stephan Rettig (l.) und Bürgermeister Max Kressirer die Interessenten für das 9+2-Modell an der Grund- und Mittelschule Finsing. 

Grund- und Mittelschule Finsing 

9+2: „Wir sind bestens gerüstet“

Dass das 9+2-Modell nun doch an der Mittelschule Finsing eingeführt wird, damit haben selbst Schulleiter Stephan Rettig und Bürgermeister Max Kressirer zeitweise nicht mehr gerechnet. Umso größer ist die Freude über zahlreiche Voranmeldungen.

Finsing Eine Zeit voller Höhen und Tiefen liegt hinter Schulleiter Stephan Rettig und Bürgermeister Max Kressirer. So beschreibt Rettig im Gespräch mit der Heimatzeitung die Monate nach der Abgabe der Bewerbung um die sogenannten Vorbereitungsklassen, die Mittelschülern den Abschluss der Mittleren Reife ermöglichen sollen. Das ist rund ein Jahr her.

Obwohl sich der Kreistag im Oktober 2016 mehrheitlich dafür ausgesprochen hatte, die Schülerbeförderung für den zweiten zur Wahl stehenden Standort Isen zu übernehmen, kämpften Rettig und Kressirer unermüdlich für den Standort Finsing (wir berichteten).

„Als wir unsere Bewerbung abgegeben haben, haben wir natürlich nicht damit gerechnet, welche Ausmaße das alles annehmen würde. Wir waren jedoch stets überzeugt von unserem Standort“, blickt der Rektor zurück. Er betont zudem, dass man nie versucht habe, gegen einen anderen Bewerber anzukämpfen. Vielmehr habe man sich lediglich für den eigenen Schulverband so gut wie möglich eingesetzt. Diese Hartnäckigkeit werde jetzt belohnt, freut sich Kressirer.

Schlussendlich hätten Schüler und Eltern entschieden. Über 23 Voranmeldung könne sich die Schule bereits freuen. „Man hat gesehen, dass die Schüler und die Eltern das letzte Wort haben“, erklärt der Bürgermeister. Umso größer ist seine Erleichterung über die hohe Resonanz.

Gemeinsam wolle man sich der Herausforderung stellen. „Wir sind wirklich zuversichtlich und bestens gerüstet“, erklärt der Schulleiter. So soll bis Schuljahresbeginn im September der Gymnastikraum des Schulhauses in Räume für Mittagsbetreuung und die Offene Ganztagsschule umgebaut werden. Auf diese Weise werden unter anderem weitere Klassenräume für die Vorbereitungsklassen geschaffen.

Demnächst soll in enger Zusammenarbeit mit der Marie-Pettenbeck-Schule Wartenberg, an der das 9+2-Modell bereits seit einigen Jahren angeboten wird, zudem ein inhaltliches und pädagogisches Konzept ausgearbeitet werden. Kollegial möchte man außerdem mit der Isener Schule zusammenarbeiten. „Wir werden für alle Schüler, die diesen Weg gehen möchten, eine akzeptable Lösung finden und für jeden das Bestmögliche rausholen“, verspricht Kressirer.

Julia Adam

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