Die Führungsriege der Finsinger Feuerwehr (v. l.): Andreas Wimmer (1. Vorsitzender), Alexander Maier (2. Vorsitzender), Markus Kufer (2. Kassier), Wolfgang Lamprecht (1.Kassier), Martin Zaunick (1. Schriftführer), Franz Ertl (2. Schriftführer), Markus Reinhardt (Jugendwart), Martin Kneißl (1. Kommandant), Bernhard Huber (2. Kommandant).
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Wollen in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass die Finsinger Mannschaft nichts von ihrer Stärke verliert (v. l.): Andreas Wimmer (1. Vorsitzender), Alexander Maier (2. Vorsitzender), Markus Kufer (2. Kassier), Wolfgang Lamprecht (1.Kassier), Martin Zaunick (1. Schriftführer), Franz Ertl (2. Schriftführer), Markus Reinhardt (Jugendwart), Martin Kneißl (1. Kommandant), Bernhard Huber (2. Kommandant).

Feuerwehr Finsing plant 150-jähriges Gründungsfest – Wimmer bleibt Vorsitzender

Auf den neuen Vorstand wartet viel Arbeit

Die Feuerwehr Finsing blickt auf ein arbeitsreiches Jahr 2019 zurück. Ausgehen wird den Ehrenamtlichen die Arbeit aber auch künftig nicht - unter anderem ist 2023 ein großes Fest geplant.

Finsing – Ein noch arbeitsintensiveres Jahr als 2018 hat die Freiwillige Feuerwehr Finsing 2019 gemeistert, wie der ehemalige Kommandant Swen Guth in der Jahreshauptversammlung betonte. Diese hat am Samstag in der Fahrzeuggarage des Feuerwehrhauses unter Einhaltung der entsprechenden Hygieneauflagen stattgefunden.

In 42 Einsätzen rund 774 Stunden unterwegs

Der Feuerwehrverein hatte vor allem mit der Beschaffung des neuen Fahrzeugs sowie mit der Organisation dessen Segnung, die mit einem Dorffest kombiniert worden war, gut zu tun, erklärte Vorsitzender Andreas Wimmer. Doch auch an Einsätzen und Übungen mangelte es 2019 nicht, wie Guth aufführte. „Für die 42 Einsätze im Jahr 2019 waren insgesamt 381 Dienstangehörige der Feuerwehr in rund 774 Stunden im Einsatz“, fasste er zusammen. Hinzu kommen unter anderem 28 Monatsübungen mit 775 Stunden und elf Funkübungen mit 68 Stunden. Insgesamt ergebe sich eine Gesamtstundenzahl für Übungen und Einsätze von 1663,5 Stunden. „Übungs- und Einsatzstunden sind im Vergleich zu 2018 noch mal gestiegen. Das war ein sehr arbeitsintensives Jahr“, bilanzierte Guth.

Aktuell besteht die Finsinger Mannschaft aus 45 Aktiven und zehn Jugendlichen. Dennoch bittet Guth darum, aktiv Werbung für den Feuerwehrdienst zu machen.

Andreas Wimmer bleibt Vorsitzender

Weiterhin zusammengehalten werden soll die Mannschaft von einem teils bewährten, teils neuen Vorstand. Wimmer wurde für weitere sechs Jahre einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Unterstützt wird er ab sofort von Alexander Maier. Er übernimmt das Amt des Zweiten Vorsitzenden von Martin Kneißl, der gemeinsam mit Bernhard Huber vor einigen Monaten zum Kommandanten gewählt wurde (wir berichteten). Kassiere bleiben Wolfgang Lamprecht und Markus Kufer, das Amt des bisherigen Schriftführers Julian Sedlmeier übernimmt Martin Zaunick, der bisher als stellvertretender Schriftführer aktiv war. An seine Stelle tritt Franz Ertl. Markus Reinhardt wurde zum Jugendwart ernannt. Bisher war Bernhard Huber federführend in der Jugendarbeit engagiert, aufgrund seiner Ernennung zum Kommandanten ist das nicht mehr möglich. Er wird die Jugend dennoch weiterhin begleiten.

2023 soll das 150-jährige Gründungsfest gefeiert werden

Einiges an organisatorischer Arbeit wird in den kommenden Jahren aufgrund des 150-jährigen Gründungsfestes im Jahr 2023 auf den neuen Vorstand zukommen. Bei der Versammlung waren sich die Anwesenden einig, dass trotz der aktuellen Situation eine Feier ins Auge gefasst werden soll. Vorsitzender Wimmer äußerte Bedenken hinsichtlich der Organisation. „Man weiß zur Zeit nicht, ob man das Fest genehmigt bekommt. Es wäre schlecht, wenn wir Geld in die Planung stecken und es uns dann nicht genehmigt wird“, erklärte er. Dennoch schloss er sich der deutlichen Mehrheit an, die sich für die Ausrichtung eines Gründungsfestes aussprach. „So etwas gehört gefeiert, nicht nur dass es gefeiert ist, sondern auch, weil uns das in der Öffentlichkeit repräsentiert. Wir sind schließlich ein wichtiger Verein in der Gemeinde“, meinte etwa Konrad Buchmann. Christian Numberger verwies darauf, dass ausreichend Zeit für eine fundierte Planung bleibe.

Um sich noch besser in der Öffentlichkeit präsentieren zu können, stellte Kommandant Bernhard Huber zum Schluss der Versammlung den Antrag, eine Homepage für die Finsinger Feuerwehr auszuarbeiten. „Eigentlich haben alle Feuerwehren rund herum einen eigenen Internetauftritt. Das sollten wir auch machen, um die Bürger besser informieren zu können“, begründete er. Spätestens in Hinblick auf ein größeres Gründungsfest brauche man die Webseite sowieso, meldete sich auch Johann Huber zu Wort. Mehrheitlich sprachen sich die Mitglieder für die Erstellung einer eigenen Internetseite aus.

Julia Adam

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