Gemeinsam mit FC-Bayern-Nachwuchs-Basketballspieler Jeremia Agyepong wirbt der Eichenrieder Auszubildende Jonas Bretschneider für das Handwerk
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Zwei junge Burschen mit Zukunft: Gemeinsam mit dem FC-Bayern-Nachwuchs-Basketballspieler Jeremia Agyepong wirbt der Eichenrieder Auszubildende Jonas Bretschneider für das Handwerk.

„Mia san Zukunft“: Fotoshooting mit Profisportler des FC Bayern Junior-Basketballteams

Kampagne von FCB und Handwerkskammer: Eichenrieder Azubi ist dabei

Coole Aktion: An der Seite von FC-Bayern-Nachwuchs-Basketballer Jeremia Agyepong wirbt der Eichenrieder Auszubildende Jonas Bretschneider für das Handwerk.

Neufinsing/Eichenried – Die Vielfalt der Aufgaben und die tollen Ergebnisse, die letztlich immer wieder sichtbar sind, das sind für Jonas Bretschneider die Faktoren, die ihn davon überzeugt haben, eine Ausbildung zum Maler zu absolvieren. Aktuell macht der Auszubildende der Neufinsinger Firma Waldinger darüber hinaus fleißig Werbung für das Handwerk – und das an der Seite von Profisportlern des FC Bayern Junior-Basketballteams.

Unter dem Motto „Mia san Zukunft“ haben sich Handwerkskammer und FC Bayern zusammengeschlossen. Damit sollen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk aufgezeigt werden. Zudem erhofft sich der FC Bayern München Spieler für sein Nachwuchsprogramm. Eins der zahlreichen Berufsbilder im handwerklichen Bereich darf der Eichenrieder Jonas Bretschneider, der eine Malerausbildung in Neufinsing absolviert, präsentieren. Auf vielen Plakaten ist derzeit zu sehen, wie der 17-Jährige – stellvertretend für alle Malerauszubildenden der Handwerkskammer München und Oberbayern – lässig eine Farbrolle an der Seite eines FC Bayern Junior-Basketballers in die Luft wirft.

Beeindruckt vom Stadion

„Mein Chef hat mich spontan angesprochen, ob ich für einen anderen Azubi, der leider kurzfristig absagen musste, einspringen kann. Ich war erstaunt, fand die Idee aber ziemlich cool“, erinnert sich der Eichenrieder. Als Basketballfan würde sich Bretschneider nicht bezeichnen. Dennoch sei das Stadion besonders beeindruckend gewesen. „Der Moment, als ich es betreten habe, war für mich der coolste Augenblick“, erinnert er sich. Seine Nervosität habe sich dann relativ schnell gelegt. „Durch die nette Begrüßung und die netten Mitarbeiter“, verrät er.

Bretschneider ist stolz, für seinen Beruf werben zu dürfen. „Das mache ich, da viele Menschen diesen aufregenden Beruf nicht wertschätzen, obwohl es einer der schönsten Jobs ist, den man erlernen kann“, erklärt er und ergänzt: „Jugendliche sollten diese Arbeit wählen, da man sich viele Techniken aneignen kann, die im privaten Leben sehr nützlich sind.“

Aktuell befindet sich der 17-jährige Bretschneider im dritten Ausbildungsjahr. Sein Betrieb ist stolz auf den Azubi. Die Freude sei groß gewesen, „als die Handwerkskammer zur Unterstützung angeklopft hat“, erklärt Maria Waldinger, die die Kampagne als „gelungen“ bezeichnet.

Julia Adam

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