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Kommandanten-Wechsel: Dominik Halbritter (l.) löste Christian Albert (2. v. l.) ab. Für Manfred Weiß jun. (2. v. r.) rückt Florian Grabmeier (r.) nach. Bürgermeister Max Kressirer (M.) gratulierte.

Feuerwehr Eicherloh 

Ära Christian Albert ist zu Ende

Eicherloh - 24 Jahre engagierte sich Kreisbrandmeister Christian Albert als Kommandant der Feuerwehr Eicherloh. Zuvor war er 18 Monate Zweiter Kommandant. Diese Ära ist jetzt vorbei. Alberts Nachfolger ist Dominik Halbritter.

Rund 550 Stunden im Jahr opferte Christian Albert für die Feuerwehr Eicherloh. Als Opfer sieht er diese Zeit jedoch gar nicht. „Es war schon immer schön, wenn ich anderen Leuten helfen kann“, sagte Albert in der Jahreshauptversammlung am Samstag im Bürgerhaus.

Während seiner Amtszeit ist viel passiert. Besonders in Erinnerung bleiben dem zweifachen Familienvater der schwere Verkehrsunfall mit vielen Verletzten vor zwei Jahren, der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens mit über 100 toten Tieren im Jahr 2004 sowie sieben Hochwasser. „Aber es gibt auch schöne Einsätze“, sagte Albert, der auch bei den First Respondern engagiert ist. Für ihn sind das „schwere Blechschäden, bei denen man dann sieht, dass die Beteiligten nur ein paar Prellungen haben“.

Alberts Nachfolger heißt Dominik Halbritter. Der junge Mann war bisher Gruppenführer und ist ein Profi in Sachen Feuerwehr, denn er arbeitet bei der Flughafen-Feuerwehr München. Seine erste Amtshandlung war, Albert zum Brandmeister zu befördern.

Alberts Stellvertreter war Manfred Weiß jun., der sich nach sechsjähriger Amtszeit ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stellte. Seine Position übernimmt Gruppenführer Florian Grabmeier, der in der Rettungsleitstelle Erding arbeitet. Einige Male wird er im vergangenen Jahr auch seine Eicherloher Feuerwehrkollegen verständigt haben, denn sie rückten 148 Mal aus. Die 43 Aktiven – vier Frauen und 39 Männer – absolvierten 1268 Einsatzstunden. Diese gliedern sich in elf Brandeinsätze (214 Einsatzstunden), zwei Verkehrsunfälle (32), 20 Sicherheitswachen (519), vier Unwettereinsätze (88), neun sonstige Hilfeleistungen und freiwillige Tätigkeiten (148) sowie als Haupteinsatzgebiet 102 First-Responder-Einsätze (267). Hinzu kamen 16 Übungen, zwölf Funkübungen sowie elf Übungen der First-Responder-Gruppe. Summa sumarum leisteten die Aktiven 4554 Stunden im Dienst der Allgemeinheit. „Das ist schon eine Wahnsinnsleistung, die ihr da erbringt. Vor allem auch die First Responder“, lobte Bürgermeister Max Kressirer.

Über Verstärkung freuen sich die Feuerwehrler. Mittlerweile sind es 41 Aktive. Per Handschlag wurde Stefan Brandstädter aufgenommen. Aus dem aktiven Dienst verabschiedeten sich Daniel Dressel, Rene Hetz und Patrick Altinger. Seit 20 Jahren hält Florian Hermansdorfer den Feuerwehrlern die Treue. Auf ein Vierteljahrhundert bringt es Matthias Spies. Bereits seit 40 Jahren ist Manfred Weiß sen. engagiert. Albert bedankte sich beim Ehrungstrio mit Urkunden.

Finanziell endete das Jahr für den Feuerwehrverein mit einem kleinen Minus. Das zeigte der Kassenbericht von Monika Seidl. Ganz genau schaut das Finanzamt immer hin. Und so ist festgehalten, dass die Aktiven nach einem Einsatz nur zwei Getränke auf Kosten des Vereins bekommen. Denn die entsprechende Verpflegung darf nur zehn Prozent der Gesamtausgaben betragen, erklärte Vorsitzender Otto Isemann den Mitgliedern. Da die Buchführung einwandfrei war, wurde die Vorstandsriege entlastet.

do

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