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Beim FC Finsing ist es zu einem Serienausbruch des Corona-Virus gekommen. Die genaue Fallzahl steht noch nicht fest.

Verein lässt Trainings- und Spielbetrieb bis 13. September ruhen

Corona: Mehrere Finsinger Fußballer positiv getestet

  • Dieter Priglmeir
    vonDieter Priglmeir
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Mehrere Fußballer des FC Finsing sind positiv auf Corona getestet worden. Der Verein reagierte sofort. Und griff sofort zu einer harten Regelung.

Finsing– Mehrere Fußballer des FC Finsing sind positiv auf Corona getestet worden. Das teilte gestern der Verein mit. „Gott sei Dank hat bisher niemand ernsthafte Symptome. Ich hoffe, dass das auch so bleibt“, sagte Vorsitzender Dieter Heilmair, der auch die Gemeinde in Kenntnis gesetzt hat.

Beim ersten Infizierten handelt sich laut Heilmair nicht um einen Urlaubsrückkehrer. Er sei gerade deshalb zu Hause geblieben, weil er eben das Risiko einer Ansteckung minimieren wollte und müsse sich im privaten oder beruflichen Umfeld infiziert haben – „aber nicht bei einer Vereinsveranstaltung“, denn das Hygienekonzept des Vereins habe bisher „tadellos gegriffen“.

Bereits am Montag sei der Fall bekannt geworden, meldet der FC. Daraufhin habe der Vorstand beschlossen, den Trainings- und Spielbetrieb aller Herrenmannschaften sowie der A-Jugend der JFG Speichersee mit sofortiger Wirkung einzustellen. „Nachdem nunmehr noch weitere positive Tests von aktiven Spielern gemeldet wurden, wird diese Maßnahme bis einschließlich Sonntag, 13. September verlängert“, teilte der Verein mit.

Die Anzahl der betroffenen Spieler wollte der FC nicht nennen. „Das macht keinen Sinn, weil noch nicht alle Testergebnisse vorhanden sind“, sagt Heilmair. Gerüchte, wonach der besagte Spieler wissentlich als positiv Getesteter ein Testspiel bestritten und dann noch eine Party besucht habe, bezeichnete Heilmair als „totalen Nonsens“. Das wäre ein absolutes No-go, passe nicht zu dessen Charakter und wäre auch in der zeitlichen Abfolge nicht stimmig. Der Spieler habe, ohne von der Ansteckung zu wissen, die Partie gegen die BSG Taufkirchen bestritten, weshalb der Verein nun auch die Vilstaler informiert habe. Zudem sei über den Spielleiter der Schiedsrichter in Kenntnis gesetzt worden.

Der Verein werde „alles Notwendige veranlassen, damit wir weitere Ansteckungen möglichst vermeiden können“, beteuert Heilmair. So werden auch die Finsinger Kleinfeldmannschaften sowie die JFG-Teams, die keine Schnittmenge mit den Herrenmannschaften haben, bis einschließlich 9. September den Sportbetrieb einstellen. „Notfalls auch länger“, kündigt Heilmair an. Zudem appelliert er an die nicht betroffenen Aktiven, sich in den nächsten zehn Tagen von privaten Feiern fernzuhalten.

„Wir sind mit den Betroffenen in Kontakt und unterstützen, wo wir können. Bei der Entscheidung, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, muss und wird die Gesundheit der Trainer und Aktiven selbstverständlich im Vordergrund stehen“, betont Heilmaier. Dass sich die Auszeit negativ auf die Vorbereitung auf den Re-Start der Fußballsaison auswirken könnte, beschäftige ihn „nicht mal sekundär“. pir

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