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Für sein außerordentliches Engagement in der Heimatgemeinde überreichte CSU-Ortsvorsitzender Frank Paschke (l.) den ersten Finsinger Löwen an Emmeran Lang. MdB Dr. Andreas Lenz (r.) gratulierte ebenfalls. 

CSU-Neujahrsempfang

Neue Auszeichnung: Finsinger Löwe für Emmeran Lang

Neufinsing – Das vergangene Jahr war kein Leichtes, da sind sich die Mitglieder des CSU-Ortsverbands, Landrat Martin Bayerstorfer und Andreas Lenz, MdB, einig. Beim Neujahrsempfang in Neufinsing legten sie den Fokus jedoch auch auf einige Erfolge.

Sich auf das Wesentliche zu besinnen und dementsprechend Schwerpunkte zu setzen, dazu forderte Bayerstorfer auf, denn das Jahr 2016 habe alle vor große Herausforderungen gestellt, die sich auch auf 2017 auswirken werden. Bayerstorfer wies vor allem auf den Warteraum Asyl in Erding hin. „Das wurde über unsere Köpfe hinweg entschieden, aber die Dinge, die wir beeinflussen konnten, haben wir hervorragend gemeistert“, sagte er. Vor allem der Hilfe der vielen Ehrenamtlichen sei dies zu verdanken. Doch dem Landrat ist klar: Abhaken lässt sich die Thematik auch in diesem Jahr nicht: „Menschen, bei denen es ums nackte Überleben geht, muss geholfen werden. Sie haben ein Grundrecht auf Asyl.“ Wer von diesem Recht keinesfalls Gebrauch machen könne, seien Wirtschaftsflüchtlinge und Flüchtende, denen ihr Lebensumfeld nicht mehr gefällt, sagte Bayerstorfer vor den rund 70 Gästen in der BMW-Motorradwelt Karl Maier.

Auch den Kommunalpass thematisierte er. Dieser bedeute nach wie vor große finanzielle Einsparungen sowie eine Vereinfachung der Verwaltung. „In der Vergangenheit haben wir an jedem Auszahlungstag mindestens drei Sicherheitskräfte benötigt. Das fällt jetzt beispielsweise komplett weg“, sagte er.

„Die Wirtschaft hier hat sich wirklich hervorragend entwickelt. Dazu haben auch die Finsinger ihren Teil beigetragen“, lobte Bayerstorfer.

Gastredner Lenz sprach die Anschläge, die Deutschland erschüttert haben, an: „Daran ist zu sehen, dass die Themen Sicherheit und Stabilität von entscheidender Bedeutung sind.“ Zahlreiche zusätzliche Stellen im Polizeidienst zu besetzen, sei ein Schritt in die richtige Richtung. Dies reiche jedoch nicht aus. Vor allem die Identitätsfeststellung, auch in Transitzonen, sei unverzichtbar. „Es kann nicht sein, dass der Attentäter von Berlin 14 verschiedene Identitäten hatte.“

Für eine Premiere sorgte der CSU-Ortschef Frank Paschke. Erstmals überreichte er den „Finsinger Löwen“, eine Auszeichnung aus Porzellan. Besonders die Ehrenamtlichen hätten im vergangenen Jahr eine große Rolle gespielt. „Das Ehrenamt ist in allen Bereichen alternativenlos. Wir sind darauf angewiesen, dass sich Menschen zur Verfügung stellen“, betonte Paschke. Hervorgehoben habe sich Emmeran Lang. Zwölf Jahre hat sich der mittlerweile 67-jährige Finsinger im Gemeinderat für seine Umgebung eingesetzt. Zehn Jahre war er zudem als Vorsitzender des Tennisvereins aktiv. Seit acht Jahren ist er Pfarrgemeinderatsvorsitzender. Außerdem engagiert sich Lang im Freundeskreis Flüchtlinge.

„Das ist eine große Ehre, den ersten Finsinger Löwen entgegennehmen zu dürfen. Obwohl mir meine Tätigkeiten auch einfach sehr viel Spaß machen“, verriet Lang der Heimatzeitung. 

Julia Adam

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