Gemeinderäte auf Abstand: Aufgrund der Corona-Krise tagte der Finsinger Rat in der Turnhalle der Schule.
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Gemeinderäte auf Abstand: Aufgrund der Corona-Krise tagte der Finsinger Rat in der Turnhalle der Schule.

Zwei Bereiche in Eicherloh und Neufinsing werden zu Halteverbotszonen

Finsing sagt Parkproblemen den Kampf an

Die Gemeinde Finsing sagt Parkproblemen den Kampf an und verwandelt zwei Bereiche in Eicherloh und Neufinsing in Halteverbotszonen. 

Finsing – Mit Parkproblemen hat die Gemeinde Finsing seit Längerem zu kämpfen. Besonders stark betroffen sind zwei Gebiete. Durch Vorarbeit des Bauausschusses hat man sich in der Gemeinderatssitzung auf einen möglichen Lösungsweg geeinigt.

Die Baugebiete „Kieshügel“ in Eicherloh und „Ziegler-Lärchenweg“ in Neufinsing sind aktuell die Sorgenkinder in Sachen Parkproblematik. Nicht nur die Straßenreinigung und der Winterdienst werden durch die wild durcheinander parkenden Autos erschwert, auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren ist eingeschränkt, wie Bürgermeister Max Kressirer (WGE) die mehrfach geäußerten Beschwerden in der Sitzung in der Turnhalle der Schule Finsing zusammenfasste. „Die Zufahrtswege für die Feuerwehren sind teilweise nicht mehr frei“, sagte er.

In beiden Gebieten sollen Halteverbotszonen erlassen werden

Bereits vor einiger Zeit hat man die Thematik an den Bauausschuss übergeben, der in Zusammenarbeit mit Bauamt und Polizei ein neues Konzept für die betroffenen Gebiete ausgearbeitet hat. „Eine Mitarbeiterin unseres Bauamts war drei Wochen lang drei Mal täglich draußen, hat sich die Situation angeschaut und parkende Fahrzeuge aufgenommen“, erklärte Kressirer. So sei es gelungen, eine Regelung zu finden, die umsetzbar erscheint.

In beiden Gebieten sollen Halteverbotszonen erlassen werden. Auf von der Gemeinde gekennzeichneten Flächen dürfen Fahrzeughalter parken, ansonsten gelten Halteverbot und Tempo 30. Durch die vorangegangene Beobachtung des Parkverhaltens sei es gelungen, in den Gebieten deutlich mehr gekennzeichnete Parkflächen zu schaffen, als bisher Fahrzeuge beobachtet wurden, so Kressirer. „Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man keinen Platz direkt vor der Haustür findet, sondern ein paar Meter gehen muss“, meinte er.

Anton Schnalke kritisiert Verteilung der Parkplätze

Die nötigen Verkehrsschilder sollen an Beginn und Ende der Halteverbotszonen angebracht werden, um einen Schilderwald zu vermeiden. Mehrheitlich sprachen sich die Räte für die empfohlene Lösung des Bauausschusses aus. Nur Anton Schnalke war dagegen, der sich zwar zufrieden mit der Anzahl der gekennzeichneten Stellplätze zeigte, deren Verteilung jedoch als unglücklich kritisierte. „Es sind teilweise zu wenig Parkplätze, wo ausreichend Platz zur Verfügung wäre und mehrere gebraucht werden und zu viele, wo eigentlich fast niemand parkt“, monierte er. 

Julia Adam

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