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So sieht es im Waldkindergarten Höhenkirchen aus. Wie es in Finsing aussehen könnte steht noch nicht fest.

Vages Interesse bei potenziellen Trägern

Neues zum Finsinger Naturkindergarten

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In Finsing soll ein Naturkindergarten entstehen. Dazu gab es erste Gespräche mit Kita-Trägern.

Finsing Ein Naturkindergarten für Finsing – diese Idee hält sich schon seit einiger Zeit in der Gemeinde. SPD und Grünes Wählerforum um Gertrud Eichinger und Andrea Struck hatten in einem gemeinsamen Antrag um die Überprüfung der Möglichkeit gebeten, eine bestehende Kindertageseinrichtung um eine Außengruppe mit dem Schwerpunkt Natur- und Waldpädagogik zu ergänzen.

Struck war daraufhin vom Gemeinderat beauftragt worden, das Interesse bei den bestehenden Trägern abzufragen. Jetzt berichtete sie über die Ergebnisse ihrer Recherchen.

Eltern wünschen sich mehr Natur- und Waldpädagogik

Laut Amtsblatt der Gemeinde hat sie Gespräche mit verschiedenen Trägern geführt. Im Kindergarten St. Georg versuchen demnach der Elternbeirat und die Kindergartenleitung bereits seit längerem, ein Konzept zum Thema Naturkindergarten voranzubringen und auszuarbeiten. Die Eltern dort wünschten sich mehr Natur- und Waldpädagogik.

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Das Kinderland Plus habe auf nochmalige Nachfrage zum Thema nicht mehr reagiert. Die zuständige Erzieherin im Kinderland Zur Sonnwend habe aber mitgeteilt, dass der hin und wieder stattfindende Waldtag „enorm gut“ ankomme.

Montessori als Träger?

Die Finsinger Elterninitiative unterstütze das Vorhaben grundsätzlich, komme als Träger unter den gegebenen Umständen im Moment aber nicht in Frage, vor allem aufgrund der aufwändigen Personal- und Kostensituation. Hierfür müsste die Gemeinde bürgen und mit der Elterninitiative eng zusammenarbeiten. „Es müsste vermutlich eine hauptamtliche Geschäftsleitung eingestellt werden, um OGS und Naturkindergarten zu betreuen“, heißt es im Amtsblatt.

Der Montessori Verein Erding könnte sich eine Trägerschaft eventuell vorstellen. Hier müssten aber noch weitere ausführlichere Gespräche geführt werden. Der bisherige Kontakt sei „wenig spruchreif und sehr vage“ gewesen.

Außerdem werde eine Gruppe Interessierter und eine Waldpädagogin eine Vorkindergartengruppe organisieren, die als Vorbereitung auf einen Naturkindergarten dienen könne. Somit könne abgeschätzt werden, ob und wie viele Kinder und Eltern diesem Konzept aufgeschlossen gegenüberstehen.

Vroni Macht

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