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Parken und Halten: Immer wieder Stress im Gewerbegebiet

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Finsing - Die erste Februar-Gemeinderatssitzung  brachte auch eine Diskussion über die knifflige Parksituation im Gewerbegebiet.

Von unerträglichen, ständigen Streitereien vor seiner Haustür sprach Andreas Damböck (SPD). Immer wieder komme es im Gewerbegebiet wegen der Park- und Haltesituation zu Unstimmigkeiten. Bürgermeister Max Kressirer (WGE) erklärte, dass der Finsinger Bauausschuss darüber beraten wird. Auch Robert Schönhofen (CSU) sprach über das Gewerbegebiet. Er erzählte, dass eine neue Gewerbetafel „wegen dem Schilderwald“ gar nicht zu sehen sei. Auch darum wird sich der Bauausschuss kümmern. „Aber generell wollen wir eigentlich auch weniger Schilder machen“, sagte Kressirer.

Von einigen Hundehaltern wurde Gertrud Eichinger (SPD) angesprochen, ob nicht eine zusätzliche Dog-Station in der Nähe des Überlaufbeckens bei der Brücke Richtung Neufinsing errichtet werden könne, wie sie ihren Kollegen berichtete. Der Rathauschef signalisierte die Prüfung des Sachverhalts. „Allerdings macht eine Dog-Station auch eine mordsmäßige Arbeit für unsere Bauhof-Mitarbeiter“, gab Kressirer zu Bedenken.

Beim Thema Bauhof wollte Dieter Heilmair (CSU) wissen, wie viele Bewerbungen für die ausgeschriebene Stelle eingegangen sind. Kressirer informierte die Öffentlichkeit nicht nur, dass es über 20 Stück waren, sondern auch, dass der zukünftige Mitarbeiter nur als Vertretung eingesetzt werden soll. „Das zu wissen ist gut für die Bürger. Ich wurde nämlich schon damit konfrontiert, ob wir spinnen, dass wir schon wieder einen zusätzlichen Mitarbeiter einstellen wollen“, erzählte Heilmair.

Andrea Struck (Grüne) hakte nach, ob für das mit einigen anderen Gemeinden erstellte Klimaschutzkonzept nun eigentlich ein Klimaschutzmanager eingestellt werden soll. „Das wurde von den anderen Kommunen mehrheitlich abgelehnt“, berichtete der Bürgermeister. Eine neue Straßenbeleuchtung oder eine effiziente Energienutzung bei öffentlichen Gebäuden stehen als Maßnahmen für die Kommune Finsing im Energienutzungsplan.

Wann der Kiefernweg zur verkehrsberuhigten Zone wird, wollte Martin Hagn (CSU) wissen. Kressirer gab zu, dass man die Aufstellung der Hinweisschilder wegen „der Fülle der Aufgaben“ noch nicht durchführen konnte. Dies soll aber demnächst erledigt werden. Michael Suhre (WGN) wurde geantwortet, dass wegen einer Kita-Berüstung noch die Arbeiten von einem Architekten laufen.

Des Weiteren sagte Andreas Wimmer (FWF), dass er gehört habe, dass der Parkplatz der Feuerwehr im Winter nicht immer gut geräumt sein solle. Bei einer Begehung der Feuerwehr-Häuser sei in einem Fragenkatalog tatsächlich angekreuzt worden, dass dort kein Winterdienst getätigt wird.

Hier widersprach der Gemeindechef: „Das ist aber nicht richtig.“ Er stellte klar: „Wir haben der Kreisbrandinspektion mitgeteilt, dass bei der Feuerwehr sehr wohl geräumt wird. Unsere Feuerwehrhäuser sind gut in Schuss. Das lasse ich nicht so stehen.“

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