Gemeinderat Finsing

Buslinie zur Messestadt Ost: Ja zur Kostenbeteiligung

Finsing - Grünes Licht gab das Finsinger Ratsgremium zur Kostenbeteiligung, falls die MVV-Regionalbuslinie 262 zwischen dem Gewerbegebiet Neufinsing und der Messestadt Ost eingeführt wird.

Von drei möglichen Varianten für die MVV-Regionalbuslinie 262 zwischen dem Gewerbegebiet Neufinsing und der Messestadt Ost kommt laut Bürgermeister Max Kressirer lediglich Variante 1 mit der Route München/Messestadt Ost – Feldkirchen – Heimstetten (S) – Kirchheim – Pliening – Gelting – Neufinsing/Gewerbegebiet in Frage.

Bis zu 15 000 Euro pro Jahr mit einer Maximalbindung auf fünf Jahre würde Finsing zuschießen. Wünschenswert sei, dass sich auch die Gemeinde Neuching aufgrund ihres angrenzenden Gewerbegebiets mit 5000 Euro pro Jahr anschließe, meinte Kressirer, der mit seinem Amtskollegen Hans Peis bereits das Gespräch gesucht hat. Da jedoch die entsprechende Neuchinger Sitzung erst noch stattfinde, habe man hier noch kein Ergebnis. Die Gesamtkosten der Buslinie sollen sich auf 500 000 bis 530 000 Euro jährlich belaufen, der Landkreis beteilige sich daran mit etwa 60 000 bis 65 000 Euro pro Jahr. Dritte Bürgermeisterin Gertrud Eichinger sah in der Anbindung einen „sehr guten Vorteil“ für die Gemeindebürger. Auch der Ein-Stunden-Takt sei attraktiv. Ratskollege Dieter Heilmair meinte, dass alles, was das MVV-Netz verbessere, sinnvoll sei. „Keinerlei Verbesserung für Finsing“ bietet die Linie hingegen für Jürgen Lachmann. Seiner Meinung nach wäre sie dann nur sinnvoll, wenn sie über Poing geführt würde. Gemeinderat Lorenz Söhl bedauerte, dass Eicherloh nicht berücksichtigt werde.

vev

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