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Gemeinderat Finsing 

Immer mehr Bürger wollen eine Baumbestattung

Den steigenden Wunsch nach Baumbestattungen haben die Finsinger Gemeinderäte zum Thema gemacht.

Finsing – Aufgrund sich mehrender Anfragen der Bürger haben sich Gertrud Eichinger, Andrea Struck, Andreas Damböck (alle SPD/Wählerforum), Markus Mayer, Michael Suhre und Jürgen Lachmann (WGN) in einem Antrag dafür eingesetzt, die Thematik zu diskutieren.

Eigentlich hatte man sich 2016 bereits darauf geeinigt, die Möglichkeit der Baumbestattung in der Gemeinde nicht anzubieten. Die Auswahl geeigneter Baumbestände im Neufinsinger Friedhof und der mögliche spätere Ausfall der Bäume hatten abgeschreckt. Da jedoch immer mehr Bürger diese Art der Bestattung nachfragen, setzte sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema auseinander.

„Die Menschen suchen nach einer Bestattungsstelle in ihrer Gemeinde, möchten aber niemandem zur Last fallen“, erklärte Lachmann. Bei einer Baumbestattung oder auch bei einer Naturbestattung beispielsweise in einer Blumenwiese würden weder Folgekosten noch Pflegeaufwand anfallen. Auch Pfarrer Norbert Joschko sei derartigen naturnahen Bestattungen gegenüber nicht abgeneigt. Auf Lachmanns Anfrage habe er die steigende Nachfrage nach derartigen Bestattungsalternativen im Bereich des Möglichen gesehen. Ihm sei bewusst, dass das Thema einiges an Diskussionsbedarf mit sich bringt, dennoch sei es überlegenswert, den Bürgern diese Option anzubieten.

Den Diskussionsbedarf sehen auch die Finsinger Gemeinderäte. Nicht nur geeignete Bäume beziehungsweise eine geeignete Wiese müssen gefunden werden. Vor allem die Grenzen dieser Bestattungsart müssten klar abgesteckt werden, denn persönliche Erinnerungsgegenstände, wie das bei herkömmlichen Gräbern der Fall ist, sollen bei den natürlichen Bestattungsarten nicht an der Trauerstätte platziert werden. „Da man es mit Trauernden zu tun hat, muss mit diesem Thema sehr sensibel und bewusst umgegangen werden. Das ist dann gar nicht mehr so leicht“, erklärte Bürgermeister Max Kressirer. In den nächsten Wochen soll sich deshalb der Ausschuss für Familie und Kultur intensiv mit dem Thema befassen. 

Julia Adam

Rubriklistenbild: © dpa / Felix Kästle

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