Haushalt Finsing

Vier Millionen Euro für Turnhalle und Tribüne

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Der neue Finsinger Haushalt ist beschlossene Sache. Einen Posten von knapp vier Millionen Euro nehmen die Mehrfachturnhalle und die Sportheim-Tribüne ein.

Finsing Mit einem Haushaltsvolumen von knapp 21 Millionen Euro startet die Gemeinde Finsing ins neue Jahr. Die entsprechende Haushaltssatzung haben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, ebenso wie die Finanzplanung bis zum Jahr 2021.

Der Verwaltungshaushalt für 2018 beträgt 9,34 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt 11,55 Millionen Euro. Wie Bürgermeister Max Kressirer betonte, sollen in den kommenden vier Jahren keine Kredite ausgenommen werden. Der Stellenplan sieht in der Verwaltung neben dem hauptamtlichen Ortschef acht Vollzeitkräfte, vier Teilzeit-Mitarbeiter und zwei Azubis vor, hinzu kommen acht Bauhofmitarbeiter. Erst 2019 gehen zwei Angestellte in den Ruhestand.

Zu den dicksten Brocken, die die Gemeinde heuer aus dem Vermögenshaushalt stemmen muss, gehört die neue Mehrfachturnhalle, für die 2,45 Millionen Euro angesetzt wurden. Für den Pausenhof der Schule wurden 700 000 Euro eingeplant, hinzu kommen unter anderem mindestens 220 000 Euro für den dringend notwendigen Umbau der Mensa (wir berichteten).

Tief in die Geldbörse greifen muss die Gemeinde auch bei der Tribüne des Sportheims Neufinsing mit 1,3 Millionen Euro. Aus der Kostenplanung ist die Sanierung des künftigen Hartplatzes herausgenommen worden. Sie wird mit 200 000 Euro beziffert.

1,4 Millionen Euro will das Rathaus in neue Baugebiete investieren, 550 000 sind für die Erneuerung des Sonnwend-Kindergartens vorgesehen. 5,11 Millionen Euro der geplanten Ausgaben werden aus der Rücklage genommen, 1,30 Millionen aus dem Verwaltungshaushalt zugeführt. 2,23 Millionen stammen aus Grundstücksverkäufen.

Der Breitbandausbau und verschiedene Zuschüsse spülen Summen in Millionenhöhe in die Kasse. Beim Verwaltungshaushalt sind der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 3,80 Millionen Euro und die Gewerbesteuer mit 1,60 Millionen Euro die größten Batzen, gefolgt von Mieteinnahmen für Schulanlagen und Pflegeheim.

Bei den Ausgaben steht die Kreisumlage mit 2,27 Millionen Euro an erster Stelle, gefolgt von der erwähnten Zuführung zum Vermögenshaushalt. Einen großen Posten nehmen auch die Personalkosten für Verwaltung und Bauhof mit addierten 1,29 Millionen Euro ein.

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