„Finsing Geo“ heißt der Entwurf für die Gemeinde Finsing. 

Holzbildhauer-Skulptur in Finsing 

„Ziemlich frech“: Künstlern gefällt Standort nicht

Den Künstlern des Holzbildhauersymposiums gefällt der vom Gemeinderat Finsing bestimmte Standort für die Holzskulptur nicht. Das Gremium bleibt dennoch dabei.

Neufinsing – Das Holzbildhauersymposium, das derzeit in Oberding stattfindet, hat in der jüngsten Sitzung des Finsinger Gemeinderats erneut für Uneinigkeit unter den Ratsmitgliedern gesorgt. Bereits die Standortfestlegung im Bauausschuss war ein größerer Diskussionspunkt gewesen.

Auf Wunsch der Künstler soll die Entscheidung, die Holzfigur mit dem Titel „Finsing Geo“ hinter der Kapelle aufzustellen, noch einmal überdacht werden. Ein Wunsch, der bei den meisten Ratsmitgliedern überhaupt nicht gut ankam. „Die Künstler haben sich die geplanten Standorte in den Gemeinden angesehen. Unseren finden sie nicht gut“, begründete Bürgermeister Max Kressirer den Punkt auf der Tagesordnung. Er schlug vor, die Skulptur im Bereich vor dem Kapelleneingang aufzustellen. Lediglich Dritte Bürgermeisterin Gertrud Eichinger (SPD) äußerte sich verständnisvoll: „Eine solche Skulptur braucht natürlich viel Platz. Hinter der Kapelle zwischen den Bäumen kommt sie einfach nicht zur Geltung.“

Deutliche Worte gegen eine Aufhebung des Beschlusses aus dem Bauausschuss fand Franz Keimeleder (CSU). „Wer zahlt, schafft an. Wir haben lange genug über einen Standort diskutiert und uns auf hinten geeinigt.“ Auch Ludwig Lex (FWF) war nicht begeistert: „Es ist mir egal, wo diese Figur steht. Aber wofür fassen wir Beschlüsse, wenn wir sie dann wieder zurücknehmen sollen? Das geht mir gegen den Strich.“ Auch Vizebürgermeister Andreas Wimmer (FWF) formulierte klar: „Ich finde das ziemlich frech. Wir zahlen das Ganze schließlich.“

Der Beschlussvorschlag, die erste Entscheidung des Bauausschusses aufzuheben und einen neuen Standort zu suchen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Die Gemeinde wird an dem bisher ausgewählten Standort festhalten. Julia Adam

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