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Max Kressirer Der Bürgermeister hat in Finsing viel vor.

Das Jahr 2017 in Finsing

„Bestens gerüstet für die Zukunft“

Finsing – Vom Neubau einer Schulsporthalle über eine Tribüne für den FC Finsing, bis hin zur Fertigstellung der Neufinsinger Ortsmitte: Bürgermeister Max Kressirer hat sich mit seinem Team für heuer einiges vorgenommen.

Vor allem in das Angebot für die Bürger vor Ort investiert die Gemeinde Finsing in diesem Jahr. Was alles ansteht, berichtet Bürgermeister Max Kressirer im Gespräch mit der Heimatzeitung.

Neubau der Schulturnhalle

Der Neubau einer Zweieinhalbfach-Turnhalle für die Grund- und Mittelschule Finsing ist das größte Projekt, das in den Sommermonaten angepackt werden soll. Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2018/19 soll die Sportstätte, deren Kosten auf rund fünf Millionen Euro geschätzt werden, uneingeschränkt nutzbar sein.

Rund eine Million Euro werden zudem in die Außenanlagen der Schule investiert. Neben einem attraktiven, großflächigen Pausenhof sollen eine neue Laufbahn sowie eine Grünfläche, die im Fall einer Schulerweiterung zu einem Hartplatz umgebaut werden könnte, entstehen. Es ist ein millionenschweres Großprojekt, das sich dem Rathauschef zufolge zweifellos lohnt: „Wir haben bereits die Schule energetisch saniert, eine neue Mensa geschaffen, die Teilhauptschule Moosinning aufgenommen und die Aula neu gebaut. Mit der den Schülerzahlen entsprechend großen Sporthalle sowie dem Pausenhof ist das eine tolle Schullandschaft mit einem breiten Angebot“, betont Kressirer. „Zudem haben wir Flächen vorgesehen, auf denen man die Schule problemlos erweitern könnte. Wir sind bestens gerüstet für die Zukunft.“

Nicht nur hinter geschlossenen Türen sollen die aktuell rund 450 Grund- und Mittelschüler Sport treiben können. Unmittelbar zwischen dem Schulgebäude und dem Sportgelände am Steinfeld in Neufinsing ist ein Rasenspielfeld geplant, das für Unterricht sowie Vereinssport vorgesehen ist. „Das Gelände wurde bereits abgeschoben und entsprechend vorbereitet. Sobald es die Witterung zulässt, werden die Arbeiten wieder aufgenommen“, erzählt der Rathauschef. Bereits im Mai soll das Feld fertig angelegt sein, nach einem Jahr Ruhezeit kann es genutzt werden. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von 350 000 Euro.

Zuschauertribüne FC Finsing

Eine optimale Lösung für den Platzmangel im Sport- und Jugendheim hat man in Form einer Zuschauertribüne am bestehenden Trainingsplatz des FC Finsing gefunden. Rund 300 Zuschauern soll diese in zwei Jahren die bestmögliche Aussicht auf das Geschehen am Fußballplatz bieten.

Umkleideräume, Duschen und Lagerplätze werden im Tribünenbau versteckt einquartiert. „Es ist schon länger klar, dass der Bereich im Sportheim, in dem der FC momentan untergebracht ist, irgendwann nicht mehr erhalten werden kann“, begründet Kressirer den 2,1 Millionen schweren Tribünenbau, der auf zwei Jahre verteilt verwirklicht werden soll. Beginnen möchte man bereits in den nächsten Monaten.

Ortsmitte Neufinsing

Fortschritte macht auch die Ortsmitte Neufinsing. Neben dem Pflegeheim, dem seniorengerechten Wohnungsbau und der Netto-Filiale in der Bayernwerkstraße konnte vor einigen Monaten auch der Bau des Wohn- und Geschäftshauses abgeschlossen werden.

Aktiv angehen will der Gemeindechef in diesem Jahr die Planungen für das gewünschte Gesundheitshaus sowie ein zusätzliches Gebäude, in dem unterschiedliche Läden wie ein Schreibwarengeschäft und eine Paketannahmestelle verfügbar sein sollen. „Wir sind sehr zuversichtlich, denn das Interesse ist auf jeden Fall da“, verrät Kressirer.

2018 soll mit dem Bau begonnen werden. Vor allem Angebote des gesundheitlichen Bedarfs wie eine Apotheke, eine Arztpraxis und Physiotherapeuten sollen den Gemeindebürgern dann zur Verfügung stehen.

„Wenn uns das gelingt, haben wir unser Ziel, eine belebte Ortsmitte zu schaffen, nach einem langen und steinigen Weg endlich abgeschlossen“, gibt Kressirer einen Ausblick.

Julia Adam

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