Gemeinderat Finsing

Körner will Eicherloher Jugendraum wiederbeleben

Einem weiteren Jugendraum im Gemeindegebiet Finsing steht seitens der Gemeinderäte nichts im Weg. Martin Hagn hatte den entsprechenden Antrag gestellt.

Eicherloh – Seit Kurzem ist Peter Körner aktives Mitglied des JU-Ortsverbands Neuching-Moosinning. Seit den Neuwahlen vor einigen Monaten engagiert er sich dort und im CSU-Ortsverband Finsing als Beisitzer. Jetzt möchte er vor allem in seiner Heimatgemeinde etwas für die Jugendlichen tun und den stillgelegten Jugendraum im Eicherloher Bürgerhaus wiederbeleben. Sollte sein Vorhaben gelingen, wäre dieser neben dem Neufinsinger Jugendraum (wir berichteten) die zweite Anlaufstelle für junge Erwachsene in der Gemeinde.

Bis 2008 sei der Raum im Bürgerhaus relativ stark genutzt worden, erklärte Bürgermeister Max Kressirer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Dann sei die Nachfrage jedoch geringer geworden, insbesondere seit einem Wasserschaden im Jahr 2013. „Ich denke aber, dass der Raum durchaus noch nutzbar wäre, wenn man sich wirklich einsetzt und einmal ordentlich putzt“, sagte der Rathauschef und betonte: „Allerdings soll es den Jugendraum nur dann geben, wenn er wirklich kontinuierlich genutzt wird, also mindestens einmal pro Woche zu festgelegten Zeiten.“

Jugendreferentin Gertrud Eichinger plädierte dafür, eine Probelaufzeit zu starten. Sie hat sich auch dazu bereit erklärt, Peter Körner bei seinem Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bereits Nike Goßmann hatte sie bei der Wiederaufnahme des Betriebs im Neufinsinger Jugendraum unterstützt.

Auch Gemeinderätin Andrea Struck zeigte sich begeistert von der Idee: „Aufgehört ist schnell wieder, aber angefangen ist schwer. Das sollten wir unterstützen.“ Gerade weil sich Körner ein lediglich mit viel Aufwand zu erreichendes Ziel gesetzt hat, unterstützt auch Dieter Heilmair den Plan. „Hier ist es nicht wie in Neufinsing, wo die Jugend von sich aus den Wunsch nach einem Jugendraum geäußert hat, sondern andersherum. Natürlich sollten wir so ein schwieriges Vorhaben unterstützen.“

Einstimmig haben die Gemeinderatsmitglieder ein positives Votum abgegeben. „Er kann das gerne versuchen, vielleicht eher ab September, wenn die Weiher-Zeit vorbei ist. Allerdings sollten wir auch eine Deadline setzen“, fasst Bürgermeister Kressirer zusammen. Gemeinsam mit Peter Körner wollen sich die Gemeinderäte den Raum demnächst einmal genauer anschauen. Julia Adam

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