+
Mehr Miteinander als Gegeneinander wollen die Kandidaten der CSU Finsing erreichen (hinten, v. l.): Jaqueline Hübner (Listenplatz 11), Johann Huber (5), Steffi Lammer (7), Hubert Hölzl (15), Richard Schätzl (16), Jürgen Maier (14) und Florian Körner (6) sowie (vorne, v. l.) Heidi Hansen (Ersatz), Peter Körner (10), Landtagsabgeordnete Ulrike Scharf, Robert Schönhofen (3), Julia Manu (2), Bürgermeister- und Spitzenkandidat Dieter Heilmair (1), Martin Hagn (4), Sophia Lauton (13) und Richard Pils (12). Nicht auf dem Bild: Daniela Greiner (9), Josef Weber (8), Thomas Benzinger und Willi Brandenburg (beide Ersatz).

Dieter Heilmair offiziell als Bürgermeisterkandidat nominiert

CSU Finsing: „Die Zeichen auf Veränderung“

Die CSU Finsing hat Dieter Heilmair offiziell als Bürgermeisterkandidat nominiert. Auch die Liste steht.

Finsing – Im zweiten Anlauf steht die Liste: Der CSU-Ortsverband Finsing wollte schon im November seine Kandidaten für die Kommunalwahl aufstellen. Wegen verpasster Fristen blieb es lediglich bei deren Vorstellung – und bei der Bekanntgabe von Dieter Heilmair, für das Bürgermeisteramt kandidieren zu wollen. Der „hohe Anteil an Wertschätzung“, den er seitdem erfahre, sei die Bestätigung, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, sagte der 45-jährige Neufinsinger am Sonntag bei der Aufstellungsversammlung im Finsinger Schützenstüberl. Dort erhielt Heilmair die volle Unterstützung der Wahlberechtigten.

Dieter Heilmair: „Viele haben betont, dass ich der Richtige für dieses Amt wäre“

Es sei nie „eine Art Lebensziel oder Plan gewesen“, einmal an der Spitze der Gemeinde zu stehen, erklärte Heilmair. Die Intention, zu kandidieren, sei vor allen Dingen im vergangenen Jahr gereift, unter anderem „getrieben von einigen, die immer wieder betont haben, dass ich der Richtige für dieses Amt wäre“. Nachdem Heilmair anfangs stark abgeblockt habe, habe er die Aussagen seiner Bekannten hinterfragt und sich letztendlich dazu entschieden, den Schritt zu gehen.

Grund dafür sei vor allem die aktuelle Situation im Gemeinderat. „Wir haben einen sehr guten Gemeinderat“, betonte Heilmair. Allerdings werde es in der kommenden Periode mit sieben Gruppierungen vorrangig darum gehen, flexibel Mehrheiten zu finden, jedem zuzuhören, mit jedem zu sprechen und die Bürger einzubeziehen. „Aktuell habe ich nicht das Gefühl, dass wir das im Gemeinderat leben“, bedauerte er.

„Der Bürgermeister sollte immer hinter dem Gemeinderat stehen“

Es bestehe kein Zweifel daran, dass die Räte auch bei schwerwiegenden Themen wie der Regenwasserkanalisation in Finsing die Sorgen der Bürger ernst nehmen. „Aber es ist nicht richtig, wie wir aktuell um unsere Meinung gebeten werden und wie diese einfließt“, spielte Heilmair auf das Verhalten von Bürgermeister Max Kressirer an. „Der Bürgermeister sollte immer hinter dem Gemeinderat stehen, und man sollte gemeinsam an einem Strang ziehen“, ist er sich sicher.

Unterstützung bekam Heilmair auch von den Listenbewerbern des Ortsverbands. Immer wieder betonten sie bei ihrer Vorstellung, weshalb sie hinter dem Spitzenkandidaten stehen – mit einheitlichem Tenor: An der Gemeindespitze muss sich etwas tun. „Wir haben vier Bürgermeisterkandidaten. Das zeigt, dass die Zeichen ganz klar auf Veränderung stehen“, ist etwa Richard Pils (Listenplatz 12) überzeugt. Richard Schätzl (Platz 16) betonte, dass die Gemeinde einen Bürgermeister verdient habe, der auf die Bürger zugeht.

Julia Adam

Alles Wichtige rund um die Kommunalwahl im Kreis Erding steht auf unserer Themenseite.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wird Walpertskirchen abgeschnitten?
Kopfschütteln im Gemeinderat Walpertskirchen: Die Bahn will die Unterführung an der ED 14 sperren. Dabei ist schon die Unterführung an der Hammerbachstraße dicht.
Wird Walpertskirchen abgeschnitten?
Schlaue Ottenhofener Bürgermeisterin Nicole Schley
Eine Superquote hat Ottenhofens Bürgermeisterin Nicole Schley bei der Beantwortung eines Quiz im Radio erreicht. 
Schlaue Ottenhofener Bürgermeisterin Nicole Schley
Feuerwehr Moosen hilft: 300 Euro Spende an Verein Therapeutisches Reiten Taufkirchen
300 Euro spendete die Freiwillige Feuerwehr Moosen an den Verein Therapeutisches Reiten Taufkirchen. Feuerwehrchef Martin Außerbauer überreichte das Geld an Vorsitzende …
Feuerwehr Moosen hilft: 300 Euro Spende an Verein Therapeutisches Reiten Taufkirchen
„Solche Leute braucht das Land“: Franz Wimmer als Ehrenmitglied der Oldtimerfreunde Kirchberg
Die Oldtimerfreunde Kirchberg/Holzland haben ein neues Ehrenmitglied: Franz Wimmer aus Steinkirchen wurde in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Brenninger in …
„Solche Leute braucht das Land“: Franz Wimmer als Ehrenmitglied der Oldtimerfreunde Kirchberg

Kommentare