Nach einem fairen Wahlkampf gratulierten Gertrud Eichinger (l.) und Andreas Wimmer (3. v. l.) den Stichwahlkandidaten Dieter Heilmair (2. v. l.) und Max Kressirer (r.). 
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Nach einem fairen Wahlkampf gratulierten Gertrud Eichinger (l.) und Andreas Wimmer (3. v. l.) den Stichwahlkandidaten Dieter Heilmair (2. v. l.) und Max Kressirer (r.). 

Eichinger enttäuscht über 15,5 Prozent

Kressirer gegen Heilmair: In Finsing zwei Männer in der Stichwahl

Wer auf dem Chefsessel im Finsinger Rathaus Platz nehmen darf, steht noch nicht endgültig fest. Der amtierende Bürgermeister Max Kressirer (WG Eicherloh) und CSU-Gemeinderat Dieter Heilmair müssen die Stichwahl abwarten.

Neufinsing – 38,5 Prozent der Wähler stimmten für Kressirer, 25,0 Prozent für seinen Neufinsinger Konkurrenten. Mit dem Ergebnis zeigten sich beide zufrieden. „Die Hoffnung auf die Stichwahl war da. Es war ein toller und sehr fairer Wahlkampf – keine klare Geschichte“, lobte Heilmair im Anschluss an die Bekanntgabe des Ergebnisses. Kressirer habe die erwartete Favoritenrolle inne, dennoch sei nach wie vor alles offen.

Der Amtsinhaber sagte, er sei froh, „trotz schwieriger Themen“ einen solchen Rückhalt bekommen zu haben. „Das freut mich narrisch.“ Das Ergebnis der Stichwahl sei auch von der Wahlbeteiligung abhängig, die durch die dabei ausschließlich mögliche Briefwahl steigen könnte.

Andreas Wimmer (FWF; 21,0 %) zeigte sich ebenfalls zufrieden. Gertrud Eichinger (SPD) hingegen war die Enttäuschung über die 15,5 Prozent ins Gesicht geschrieben. Am Engagement oder dem Bekanntheitsgrad könne es nicht gelegen haben, wie sie vermutet. „Es ist schwer zu sagen, was der Grund war. Sichtbar ist jedoch, dass Frauen noch schlechtere Chancen haben, wenn mehr Männer zur Wahl stehen“, bedauerte sie. Julia Adam

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